«Fatherland» - Film-Premiere am 19. Juni in Gümligen

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Von weit kamen die Fans. Knapp 120 Personen wollten sich die Filmpremiere im Gümliger Kirchgemeindehaus nicht entgehen lassen. Einen Stock tiefer hatte die ganze Geschichte begonnen. Jetzt flimmerte sie in knapp 30 Minuten über die grosse Leinwand.
Silvia Tapis, Verantwortliche für Migrationsfragen und Freiwillige, begrüsste neben den beiden Filmemachern Mortaza Shahed und Reza Ruedi Rytz, den Protagonisten des Films - und die zahlreichen neugierigen Gäste. Überraschende Voten waren im Film zu hören - und noch klarer hat sich Ruedi Rytz im Gespräch nach dem Film zum Thema Migration und Geflüchtete geäussert. «Zuhause habe ich gelernt, dass es wichtig ist, sich um Fremde und Bedürftige zu kümmern.» «Nach dem Tod meiner Frau im Jahr 2014 hatte ich Zeit, mir neue Aufgaben zu suchen. Beim Joggen kam ich an der unterirdischen Unterkunft auf dem Siloah-Areal vorbei. Zuerst zaghaft, später neugierig haben mich die geflüchteten Männer begrüsst. Bald war für mich klar, dass ich da eine neue Aufgabe hätte....» Im Café Culturel, bei Deutschkursen und im Einsatz für junge Männer auf der Suche nach Praktikumsplätzen wurde klar, dass nicht nur Hochdeutsch, sondern Grundkenntnisse in Mundart gefragt waren.

Filmpremiere am 19. Juni 2019

«Marcel Dietler und ich haben uns entschieden, einen Berndeutsch-Kurs anzubieten. Etliche kamen. Sie hielten aber weniger lang durch als wir geplant hatten ....»

Einer der Schüler. Mortaza Shahed, Kameramann aus Afghanistan, war beeindruckt von seinem Lehrer. So reifte der Plan, einen Dokumentarfilm im Rahmen seiner Weiterbildung an der Hochschule der Künste in Zürich über Ruedi Rytz zu erstelllen.

"Es war wichtig, mit der Handkamera zu arbeiten und nicht zu viel technisch perfekten Aufwand zu betreiben. Das hätte die Menschen, die neben der Hauptperson gefilmt wurden, eher verängstigt und dem Film viel von seiner Authentizität genommen», betonte Mortaza immer wieder.

Wann der Film öffentlich zugänglich sein wird, ist noch unklar.


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Mortaza Shahed, Kameramann aus Afghanistan, hat Ruedi Rytz porträtiert. Ruedi Rytz ist als Freiwilliger in der Betreuung von Geflüchteten engagiert. Eine spannende Begegnung, über die Silvia Tapis im Juni-Editorial geschrieben hat.


Flyer
www.fluechtlingstage.ch