Gemeinsamer Gottesdienst der AKB

AKB Gemeinsamer Gottesdienst «Frieden»<div class='url' style='display:none;'>/</div><div class='dom' style='display:none;'>rkmg.ch/</div><div class='aid' style='display:none;'>436</div><div class='bid' style='display:none;'>6921</div><div class='usr' style='display:none;'>3</div>
So. 18.11.2018, 17.00 bis 18.00 Uhr
Haus der Religionen, Europaplatz 1, 3000 Bern
Gemeinsame Feier der Kirchen und Gemeinschaften in der AKB
Sonntag, 18. November 2018, 17 Uhr, Kirche im Haus der Religionen


Gemeinsam feiern christkatholische, freikirchliche, orthodoxe, römischkatholische, reformierte Christinnen und Christen unter dem Dach der Arbeitsgemeinschaft der Kirchen im Kanton Bern
«Christlicher Raum im Haus der Religionen», Europaplatz 1, Bern


«Fremde –
in der Fremde –
doch gemeinsam unterwegs»


Bibeltexte – Gebete – Gedanken.
Lieder verschiedener Traditionen.

Musikalisch begleitet vom Chor und Instrumentalisten der Neuapostolischen Kirche Bern und Umgebung.

Apéro im Anschluss an den Gottesdienst

www.agck.ch/be


Vorspiel: «Einstens las ich von einer Stadt Salem…» (Klavier/Klarinette)
Christoph Knoch Eröffnung
Lied: «Damit aus Fremden Freunde werden» (KG 594, Liedblatt) (mit Klavierbegleitung)
2. Damit aus Fremden Freunde werden, gehst Du als Bruder durch das Land,
begegnest uns in allen Rassen und machst die Menschlichkeit bekannt.
3. Damit aus Fremden Freunde werden, lebst Du die Liebe bis zum Tod.
Du zeigst den neuen Weg des Friedens, das sei uns Auftrag und Gebot.
4. Damit aus Fremden Freunde werden, schenkst Du uns Lebensglück und Brot:
Du willst damit den Menschen helfen, retten aus aller Hungersnot.
5. Damit aus Fremden Freunde werden, vertraust Du uns die Schöpfung an;
Du formst den Menschen Dir zum Bilde, mit Dir er sie bewahren kann.
6. Damit aus Fremden Freunde werden, gibst Du uns Deinen Heilgen Geist,
der, trotz der vielen Völker Grenzen, den Weg zur Einigkeit uns weist.

Peter von Känel: Aus Psalm 137:
ZUR An den Strömen Babels, da sassen wir und weinten, als wir an Zion dachten.
2 Unsere Leiern hängten wir an die Weiden im Land.
3 Denn dort verlangten, die uns gefangen hielten, Lieder von uns, und die uns quälten, Freudengesänge: Singt uns Zionslieder.
4 Wie könnten wir Lieder des HERRN singen auf fremdem Boden.
5 Wenn ich dich vergesse, Jerusalem, soll meine Rechte verdorren.

Jürg Bräker (Hebräisch):
‎ WTT Psalm 137:1 עַ֥ל נַהֲר֙וֹת׀ בָּבֶ֗ל שָׁ֣ם יָ֭שַׁבְנוּ גַּם־בָּכִ֑ינוּ בְּ֜זָכְרֵ֗נוּ אֶת־צִיּֽוֹן׃
2 עַֽל־עֲרָבִ֥ים בְּתוֹכָ֑הּ תָּ֜לִ֗ינוּ כִּנֹּרוֹתֵֽינוּ׃
3 כִּ֤י שָׁ֙ם שְֽׁאֵל֪וּנוּ שׁוֹבֵ֡ינוּ דִּבְרֵי־שִׁ֭יר וְתוֹלָלֵ֣ינוּ שִׂמְחָ֑ה שִׁ֥ירוּ לָ֜֗נוּ מִשִּׁ֥יר צִיּֽוֹן׃
4 אֵ֗יךְ נָשִׁ֥יר אֶת־שִׁיר־יְהוָ֑ה עַ֜֗ל אַדְמַ֥ת נֵכָֽר׃
5 אִֽם־אֶשְׁכָּחֵ֥ךְ יְֽרוּשָׁלִָ֗ם תִּשְׁכַּ֥ח יְמִינִֽי׃
Kurt Schweiss (Lateinisch): VUL Psalm 136:1 …
Super flumina Babylonis illic sedimus et flevimus cum recordaremur Sion
2 in salicibus in medio eius suspendimus organa nostra
3 quia illic interrogaverunt nos qui captivos duxerunt nos verba cantionum
et qui abduxerunt nos hymnum cantate nobis de canticis Sion
4 quomodo cantabimus canticum Domini in terra aliena
5 si oblitus fuero tui Hierusalem oblivioni detur dextera mea (Ps. 136:1-5 VUL)
Zwischenmusik: Chor (NAK CB 100) «Erwärme mich mit deinem Licht»
Bibeltexte Lesungen in verschiedenen Sprachen
Milan Kostresevic:
SSV Psalm 58:1 Zbormajstrovi. Na nápev "Nezahub". Dávidov žalm. Miktam.
2 Vari vy, mocnári, naozaj hlásate spravodlivosť, vari správne súdite ľudských synov?
3 Naopak, v srdci páchate neprávosti, vaše ruky pripravujú násilie na zemi.
12 A ľudia povedia: "Naozaj je odmena pre spravodlivého, naozaj je Boh, čo súdi na zemi." (Ps. 58:1-3+12 SSV)
EIN Psalm 582 Sprecht ihr wirklich Recht, ihr Mächtigen?
Richtet ihr die Menschen gerecht?
3 Nein, ihr schaltet im Land nach Willkür, /
euer Herz ist voll Bosheit; eure Hände bahnen dem Unrecht den Weg.
12 Dann sagen die Menschen: «Der Gerechte erhält seinen Lohn; es gibt einen Gott, der auf Erden Gericht hält.» (Ps. 58:1-12 EIN)

Gedanken zu den drei Themen
«ihr seid selbst Fremde gewesen…» Jürg Bräker
Levitikus 19 33 Und wenn ein Fremder bei dir lebt in eurem Land, sollt ihr ihn nicht bedrängen. 34 Wie ein Einheimischer soll euch der Fremde gelten, der bei euch lebt. Und du sollst ihn lieben wie dich selbst, denn ihr seid selbst Fremde gewesen im Land Ägypten. Ich bin der HERR, euer Gott. (Lev. 19:33-34 ZUR)
Eine Geschichte
«Dienst am Fremden als Dienst am Herrn» Christoph Knoch
Matthäus 25 36 Ich war nackt, und ihr habt mich bekleidet. Ich war krank, und ihr habt euch meiner angenommen. Ich war im Gefängnis, und ihr seid zu mir gekommen. … 40 Und der König wird ihnen zur Antwort geben: Amen, ich sage euch: Was ihr einem dieser meiner geringsten Brüder getan habt, das habt ihr mir getan. (Matt. 25, 40 ZUR)
Falls jemand aus der griechisch-orthodoxen Tradition da ist:
36 γυμνός, καὶ περιεβάλετέ με, ἠσθένησα, καὶ ἐπεσκέψασθέ με, ἐν φυλακῇ ἤμην, καὶ ἤλθετε πρός με. … … 40 καὶ ἀποκριθεὶς ὁ βασιλεὺς ἐρεῖ αὐτοῖς ἀμὴν λέγω ὑμῖν, ἐφ᾽ ὅσον ἐποιήσατε ἑνὶ τούτων τῶν ἀδελφῶν μου τῶν ἐλαχίστων, ἐμοὶ ἐποιήσατε. (Matt. 25, 36+40 BGNT)
Gedanken
«Durch den Glauben fremd in dieser Welt –doch auf dem Weg zu einem Ziel.» Kurt Schweiss
1. Petrus 11 Petrus, Apostel Jesu Christi, an die Auserwählten, die als Fremdlinge in der Diaspora leben, in Pontus, Galatien, Kappadokien, in der Provinz Asia und in Bithynien 2 …. : Gnade sei mit euch und Friede in Fülle. … 24+5 Wenn ihr zu ihm hintretet, zum lebendigen Stein, der von den Menschen zwar verworfen wurde, bei Gott aber auserwählt und kostbar ist, 5 dann lasst euch selbst aufbauen als lebendige Steine zu einem geistlichen Haus, … . (1 Pt. 1, 1+2; 2, 4+5 ZUR)
Gedanken

Zwischenmusik NAK Chor (CB 352) «Du hast uns als Gemeinde in deinen Dienst gestellt»

Ein Gebet für die Zukunft der Welt
Am 16. August 2018 wurde in Amsterdam an das 70-jährige Bestehen des ÖRK erinnert. Dr. Agnes Abuom, Anglikanische Kirche in Kenia, Vorsitzende des ÖRK-Zentralausschusses hat dazu ein Gebet verfasst:

1. Sprechende/r: Gott, der Du bei vielen Namen genannt wirst,
wir haben uns [zu dieser Feier] versammelt,
um Dir zu danken, dass Du die Ökumene [seit 70 Jahren] nährst und stützst.
Allmächtiger Gott, danke,
dass Du jeden von uns nach Deinem Bild geschaffen hast,
im Süden, Norden, Osten und Westen.
Aber wenn ich mich umsehe, Gott,
dann sehe ich Verletzungen, kaputte Gemeinschaften,
zerrüttete Familien, trennende Mauern.
Meine Augen schmerzen, wenn ich sehe,
wie die Schöpfung, die Du so sehr liebst und schätzt,
misshandelt und missbraucht wird.
Ich höre die Rufe der Männer und Frauen;
Jungen und Mädchen auf den Sklavenmärkten,
auf der Flucht vor Gewalt; sie rufen:
«Wo ist Gott?» «Hat Gott uns verlassen?»
Barmherziger Gott, die Bilder der Entmenschlichung,
der Ausgrenzung, der Absonderung
und der Kommerzialisierung Deiner Schöpfung verfolgen mich jeden Tag,
wenn ich auf meinen Spaziergängen um mich blicke.
Wir singen: «Ubi caritas»

2. Sprechende/r: Allmächtiger Gott, vergib uns, wenn wir es versäumt haben,
Dich in unseren Nächsten oder in den Gesichtern von Fremden zu erkennen.
Allmächtiger Gott, hilf uns, unsere Herzen und Türen zu öffnen,
um Deine Liebe mit den materiell Bedürftigen zu teilen,
den bedürftigen Reichen demütig die Wahrheit zu sagen,
den Alten und Einsamen beizustehen
und denen als Heiler und Helfer zu dienen,
die sexuelle und geschlechtsbedingte Gewalt erlebt haben.
Gott unser Schöpfer, erhöre unser Gebet und sei uns gnädig. «Ubi caritas»

3. Sprechende/r: Liebender Gott, wir danken Dir für Deine Kirche
und die Gemeinschaft, die wir in der Ökumene erleben.
Wir danken Dir für den Mut und die Weisheit,
die Du unseren Vorvätern und -müttern gegeben hast.
Gib uns die Inspiration und das Wissen,
die Einheit Deiner Kirche gemäss Deinem Wunsch voranzutreiben:
«Damit sie eins seien, damit die Welt glaube».
Gütiger Gott, lasse heute
und in zukünftigen Generationen junge Männer und Frauen heranwachsen,
die danach streben,
Deinen Wunsch nach Einheit in der Kirche und unter den Menschen zu erfüllen.
Vergib uns für die Kommerzialisierung Deines Wortes,
und wandle und erneuere unseren Geist,
sodass wir in einer Welt voller Schmerz und Leid
der Frohen Botschaft folgen und sie weitergeben können.
Leite uns, der Hoffnungslosigkeit Hoffnung entgegenzusetzen,
Liebe statt Hass zu verbreiten und Frieden statt Konflikte zu fördern.
Reiße die Mauern nieder
und vertreibe die Dämonen der Habgier und der Spaltung.
Möge Dein Licht uns leuchten! «Ubi caritas»
Alle sind eingeladen, ihre Fürbitten zu formulieren. Wir schliessen sie jeweils ab mit «Ubi caritas».
Unser Vater – in verschiedenen Sprachen
Lied: «Komm, Herr, segne uns» RG 343 / KG 147 Klarinetten- und Klavierbegleitung

Segen und Verabschiedung: Kurt Schweiss

Alle sind herzlich zu Apéro und Austausch eingeladen.
Autor: Christoph Knoch     Besuche: 40 Monat
 
aktualisiert mit kirchenweb.ch