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LOCATION:Haus der Religionen\, Europaplatz 1\, 3000 Bern
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DESCRIPTION:/dok/05617\n\nGemeinsam feiern christkatholische\,
  freikirchliche\, orthodoxe\, römischkatholische\, reformierte
  Christinnen und Christen unter dem Dach der Arbeitsgemeinschaft der
  Kirchen im Kanton Bern\n«Christlicher Raum im Haus der Religionen»\,
  Europaplatz 1\, Bern\n\n\n«Fremde – \nin der Fremde – \ndoch
  gemeinsam unterwegs» \n\nBibeltexte – Gebete – Gedanken.\nLieder
  verschiedener Traditionen.\n\nMusikalisch begleitet vom Chor und
  Instrumentalisten der Neuapostolischen Kirche Bern und Umgebung.\n
 \nApéro im Anschluss an den Gottesdienst\n\nhttp://www.agck.ch/be\n\n
 \nVorspiel: «Einstens las ich von einer Stadt Salem…»
  (Klavier/Klarinette)\nChristoph Knoch Eröffnung\nLied: «Damit aus
  Fremden Freunde werden» (KG 594\, Liedblatt) (mit Klavierbegleitung)\n2.
  Damit aus Fremden Freunde werden\, gehst Du als Bruder durch das Land\, 
 \nbegegnest uns in allen Rassen und machst die Menschlichkeit bekannt. 
 \n3. Damit aus Fremden Freunde werden\, lebst Du die Liebe bis zum Tod. 
 \nDu zeigst den neuen Weg des Friedens\, das sei uns Auftrag und Gebot. 
 \n4. Damit aus Fremden Freunde werden\, schenkst Du uns Lebensglück und
  Brot: \nDu willst damit den Menschen helfen\, retten aus aller
  Hungersnot. \n5. Damit aus Fremden Freunde werden\, vertraust Du uns die
  Schöpfung an; \nDu formst den Menschen Dir zum Bilde\, mit Dir er sie
  bewahren kann. \n6. Damit aus Fremden Freunde werden\, gibst Du uns
  Deinen Heilgen Geist\, \nder\, trotz der vielen Völker Grenzen\, den Weg
  zur Einigkeit uns weist.\n\nPeter von Känel: Aus Psalm 137: \nZUR An den
  Strömen Babels\, da sassen wir und weinten\, als wir an Zion dachten.\n
  2 Unsere Leiern hängten wir an die Weiden im Land.\n 3 Denn dort
  verlangten\, die uns gefangen hielten\, Lieder von uns\, und die uns
  quälten\, Freudengesänge: Singt uns Zionslieder.\n 4 Wie könnten wir
  Lieder des HERRN singen auf fremdem Boden.\n 5 Wenn ich dich vergesse\,
  Jerusalem\, soll meine Rechte verdorren.\n\nJürg Bräker (Hebräisch):
 \n‎ WTT Psalm 137:1 עַ֥ל נַהֲר֙וֹת׀ בָּבֶ֗ל
  שָׁ֣ם יָ֭שַׁבְנוּ גַּם־בָּכִ֑ינוּ
  בְּ֜זָכְרֵ֗נוּ אֶת־צִיּֽוֹן׃\n 2
  עַֽל־עֲרָבִ֥ים בְּתוֹכָ֑הּ
  תָּ֜לִ֗ינוּ כִּנֹּרוֹתֵֽינוּ׃\n 3 כִּ֤י
  שָׁ֙ם שְֽׁאֵל֪וּנוּ שׁוֹבֵ֡ינוּ
  דִּבְרֵי־שִׁ֭יר וְתוֹלָלֵ֣ינוּ
  שִׂמְחָ֑ה שִׁ֥ירוּ לָ֜֗נוּ מִשִּׁ֥יר
  צִיּֽוֹן׃\n 4 אֵ֗יךְ נָשִׁ֥יר
  אֶת־שִׁיר־יְהוָ֑ה עַ֜֗ל אַדְמַ֥ת
  נֵכָֽר׃\n 5 אִֽם־אֶשְׁכָּחֵ֥ךְ
  יְֽרוּשָׁלִָ֗ם תִּשְׁכַּ֥ח יְמִינִֽי׃ 
 \nKurt Schweiss (Lateinisch): VUL Psalm 136:1 … \nSuper flumina
  Babylonis illic sedimus et flevimus cum recordaremur Sion\n 2 in
  salicibus in medio eius suspendimus organa nostra\n 3 quia illic
  interrogaverunt nos qui captivos duxerunt nos verba cantionum \net qui
  abduxerunt nos hymnum cantate nobis de canticis Sion\n 4 quomodo
  cantabimus canticum Domini in terra aliena\n 5 si oblitus fuero tui
  Hierusalem oblivioni detur dextera mea (Ps. 136:1-5 VUL)\nZwischenmusik:
  Chor (NAK CB 100) «Erwärme mich mit deinem Licht»\nBibeltexte	Lesungen
  in verschiedenen Sprachen\nMilan Kostresevic:\nSSV Psalm 58:1
  Zbormajstrovi. Na nápev "Nezahub". Dávidov žalm. Miktam.\n 2 Vari vy\,
  mocnári\, naozaj hlásate spravodlivosť\, vari správne súdite
  ľudských synov?\n 3 Naopak\, v srdci páchate neprávosti\, vaše ruky
  pripravujú násilie na zemi.\n12 A ľudia povedia: "Naozaj je odmena pre
  spravodlivého\, naozaj je Boh\, čo súdi na zemi." (Ps. 58:1-3+12 SSV)
 \nEIN Psalm 582 Sprecht ihr wirklich Recht\, ihr Mächtigen? \nRichtet ihr
  die Menschen gerecht? \n3 Nein\, ihr schaltet im Land nach Willkür\, / 
 \neuer Herz ist voll Bosheit; eure Hände bahnen dem Unrecht den Weg.\n 12
  Dann sagen die Menschen: «Der Gerechte erhält seinen Lohn; es gibt
  einen Gott\, der auf Erden Gericht hält.» (Ps. 58:1-12 EIN)\n\nGedanken
  zu den drei Themen\n«ihr seid selbst Fremde gewesen…» Jürg Bräker
 \nLevitikus 19 33 Und wenn ein Fremder bei dir lebt in eurem Land\, sollt
  ihr ihn nicht bedrängen. 34 Wie ein Einheimischer soll euch der Fremde
  gelten\, der bei euch lebt. Und du sollst ihn lieben wie dich selbst\,
  denn ihr seid selbst Fremde gewesen im Land Ägypten. Ich bin der HERR\,
  euer Gott.  (Lev. 19:33-34 ZUR)\nEine Geschichte \n«Dienst am Fremden
  als Dienst am Herrn» Christoph Knoch\nMatthäus 25 36 Ich war nackt\,
  und ihr habt mich bekleidet. Ich war krank\, und ihr habt euch meiner
  angenommen. Ich war im Gefängnis\, und ihr seid zu mir gekommen. …  40
  Und der König wird ihnen zur Antwort geben: Amen\, ich sage euch: Was
  ihr einem dieser meiner geringsten Brüder getan habt\, das habt ihr mir
  getan. (Matt. 25\, 40 ZUR) \nFalls jemand aus der griechisch-orthodoxen
  Tradition da ist:\n36  γυμνός\, καὶ περιεβάλετέ
  με\, ἠσθένησα\, καὶ ἐπεσκέψασθέ με\,
  ἐν φυλακῇ ἤμην\, καὶ ἤλθετε πρός με. …
  … 40  καὶ ἀποκριθεὶς ὁ βασιλεὺς ἐρεῖ
  αὐτοῖς ἀμὴν λέγω ὑμῖν\, ἐφ᾽ ὅσον
  ἐποιήσατε ἑνὶ τούτων τῶν ἀδελφῶν
  μου τῶν ἐλαχίστων\, ἐμοὶ ἐποιήσατε.
  (Matt. 25\, 36+40 BGNT)\nGedanken\n«Durch den Glauben fremd in dieser
  Welt –doch auf dem Weg zu einem Ziel.» Kurt Schweiss\n1. Petrus 11
  Petrus\, Apostel Jesu Christi\, an die Auserwählten\, die als Fremdlinge
  in der Diaspora leben\, in Pontus\, Galatien\, Kappadokien\, in der
  Provinz Asia und in Bithynien 2 …. : Gnade sei mit euch und Friede in
  Fülle. … 24+5 Wenn ihr zu ihm hintretet\, zum lebendigen Stein\, der
  von den Menschen zwar verworfen wurde\, bei Gott aber auserwählt und
  kostbar ist\, 5 dann lasst euch selbst aufbauen als lebendige Steine zu
  einem geistlichen Haus\, … . (1 Pt. 1\, 1+2; 2\, 4+5 ZUR)\nGedanken\n
 \nZwischenmusik NAK Chor (CB 352) «Du hast uns als Gemeinde in deinen
  Dienst gestellt»\n\nEin Gebet für die Zukunft der Welt \nAm 16. August
  2018 wurde in Amsterdam an das 70-jährige Bestehen des ÖRK erinnert.
  Dr. Agnes Abuom\, Anglikanische Kirche in Kenia\, Vorsitzende des
  ÖRK-Zentralausschusses hat dazu ein Gebet verfasst:\n\n1. Sprechende/r:
  Gott\, der Du bei vielen Namen genannt wirst\, \nwir haben uns [zu dieser
  Feier] versammelt\, \num Dir zu danken\, dass Du die Ökumene [seit 70
  Jahren] nährst und stützst. \nAllmächtiger Gott\, danke\, \ndass Du
  jeden von uns nach Deinem Bild geschaffen hast\, \nim Süden\, Norden\,
  Osten und Westen. \nAber wenn ich mich umsehe\, Gott\, \ndann sehe ich
  Verletzungen\, kaputte Gemeinschaften\, \nzerrüttete Familien\,
  trennende Mauern. \nMeine Augen schmerzen\, wenn ich sehe\, \nwie die
  Schöpfung\, die Du so sehr liebst und schätzt\, \nmisshandelt und
  missbraucht wird. \nIch höre die Rufe der Männer und Frauen; \nJungen
  und Mädchen auf den Sklavenmärkten\, \nauf der Flucht vor Gewalt; sie
  rufen: \n«Wo ist Gott?» «Hat Gott uns verlassen?» \nBarmherziger
  Gott\, die Bilder der Entmenschlichung\, \nder Ausgrenzung\, der
  Absonderung \nund der Kommerzialisierung Deiner Schöpfung verfolgen mich
  jeden Tag\, \nwenn ich auf meinen Spaziergängen um mich blicke.\nWir
  singen: «Ubi caritas»\n \n2. Sprechende/r: Allmächtiger Gott\, vergib
  uns\, wenn wir es versäumt haben\, \nDich in unseren Nächsten oder in
  den Gesichtern von Fremden zu erkennen. \nAllmächtiger Gott\, hilf uns\,
  unsere Herzen und Türen zu öffnen\, \num Deine Liebe mit den materiell
  Bedürftigen zu teilen\, \nden bedürftigen Reichen demütig die Wahrheit
  zu sagen\, \nden Alten und Einsamen beizustehen \nund denen als Heiler
  und Helfer zu dienen\, \ndie sexuelle und geschlechtsbedingte Gewalt
  erlebt haben. \nGott unser Schöpfer\, erhöre unser Gebet und sei uns
  gnädig. «Ubi caritas»\n\n3. Sprechende/r: Liebender Gott\, wir danken
  Dir für Deine Kirche \nund die Gemeinschaft\, die wir in der Ökumene
  erleben. \nWir danken Dir für den Mut und die Weisheit\, \ndie Du
  unseren Vorvätern und -müttern gegeben hast. \nGib uns die Inspiration
  und das Wissen\, \ndie Einheit Deiner Kirche gemäss Deinem Wunsch
  voranzutreiben: \n«Damit sie eins seien\, damit die Welt glaube». 
 \nGütiger Gott\, lasse heute \nund in zukünftigen Generationen junge
  Männer und Frauen heranwachsen\, \ndie danach streben\, \nDeinen Wunsch
  nach Einheit in der Kirche und unter den Menschen zu erfüllen. \nVergib
  uns für die Kommerzialisierung Deines Wortes\, \nund wandle und erneuere
  unseren Geist\, \nsodass wir in einer Welt voller Schmerz und Leid \nder
  Frohen Botschaft folgen und sie weitergeben können. \nLeite uns\, der
  Hoffnungslosigkeit Hoffnung entgegenzusetzen\, \nLiebe statt Hass zu
  verbreiten und Frieden statt Konflikte zu fördern. \nReiße die Mauern
  nieder \nund vertreibe die Dämonen der Habgier und der Spaltung. \nMöge
  Dein Licht uns leuchten! «Ubi caritas»\nAlle sind eingeladen\, ihre
  Fürbitten zu formulieren. Wir schliessen sie jeweils ab mit «Ubi
  caritas».\nUnser Vater – in verschiedenen Sprachen\nLied: «Komm\,
  Herr\, segne uns» RG 343 / KG 147 Klarinetten- und Klavierbegleitung\n 
 \nSegen und Verabschiedung: Kurt Schweiss\n\nAlle sind herzlich zu Apéro
  und Austausch eingeladen.\n\n\nKontakt: Christoph Knoch\n\nWeitere Infos:
  https://www.rkmg.ch/veranstaltung/26463
SUMMARY:Gemeinsamer Gottesdienst der AKB
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