Viele Religionen - kein Feuer unter dem Dach
Religion ist zum «Brennstoff» für Konflikte geworden, nicht nur dieser Tage in Paris. Millionen Menschen stehen für Meinungs- und Religionsfreiheit ein, wie die grosse Demonstration am vergangenen Sonntag eindrücklich gezeigt hat. (Das Abend am Kamin war äusserst spannend. Fortsetzung folgt am 9. März 2015, 19.30 Uhr.)
Abschottung und Mauern führen nicht weiter. Es braucht Respekt und Dialog, Begegnung und Austausch. Dafür steht das vor vier Wochen eröffnete Haus der Religionen am Europaplatz. Dank der Unterstützung vieler Spenderinnen und Spender konnte es realisiert werden konnte. «Dieses Haus ist ein Glücksfall», formulierte SRG-Generaldirektor Roger de Weck bei der Eröffnung und fuhr fort: «Dabei handelt es sich nicht um Zufall, sondern um einen Willensakt.» Dieses Berner Haus sei ein «Zeichen gegen die Verrohung und für Respekt, Menschenwürde und Menschenrechte».
Religion gilt im Westen als Privatsache, Kirchenräume sind oft (zu) wenig genutzt, religiös-spirituelle Erfahrungen sind hingegen gesucht. «Viele Religionen unter einem Dach – das Haus der Religionen in Bern und weitere multireligiöse Sakralbauten». Die Berner Antwort auf «Paris»?
Der an der Theologischen Fakultät der Universität Bern lehrende Kunsthistoriker Johannes Stückelberger diskutiert mit Christoph Knoch am Kamin im Thoracherhus das Konzept der Berner Initiative und führt weitere Beispiele ähnlicher Projekte vor. Stückelberger war bei der Konzeptdiskussion für den Kirchenraum im Haus der Religionen mit dabei und hat sich in Aufsätzen grundsätzlich mit dem Thema auseinandergesetzt.
Christoph Knoch
Dienstag, 20. Januar, 19.30 Uhr, Cheminéeraum im Thoracherhus, Kranichweg 10, Muri.
(Diese Notiz erschien zuerst in den Lokalnachrichten vom 15. Januar 2015.)
www.rkmg.ch/Kamingespraeche
Rückblick auf die Eröffnung am 14. Dezember 2014
Zu den Ereignissen in Paris ein lesenswerter Artikel in der Frankfurter Allgemeinen Zeitung
Buchtipp
Religion gilt im Westen als Privatsache, Kirchenräume sind oft (zu) wenig genutzt, religiös-spirituelle Erfahrungen sind hingegen gesucht. «Viele Religionen unter einem Dach – das Haus der Religionen in Bern und weitere multireligiöse Sakralbauten». Die Berner Antwort auf «Paris»?
Der an der Theologischen Fakultät der Universität Bern lehrende Kunsthistoriker Johannes Stückelberger diskutiert mit Christoph Knoch am Kamin im Thoracherhus das Konzept der Berner Initiative und führt weitere Beispiele ähnlicher Projekte vor. Stückelberger war bei der Konzeptdiskussion für den Kirchenraum im Haus der Religionen mit dabei und hat sich in Aufsätzen grundsätzlich mit dem Thema auseinandergesetzt.
Christoph Knoch
Dienstag, 20. Januar, 19.30 Uhr, Cheminéeraum im Thoracherhus, Kranichweg 10, Muri.
(Diese Notiz erschien zuerst in den Lokalnachrichten vom 15. Januar 2015.)
www.rkmg.ch/Kamingespraeche
Rückblick auf die Eröffnung am 14. Dezember 2014
Zu den Ereignissen in Paris ein lesenswerter Artikel in der Frankfurter Allgemeinen Zeitung
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