Sebastian Stalder als neuer Pfarrer bestätigt

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Der Kirchgemeinderat hat am 19. Februar 2018 einstimmig Sebastian Stalder in das Pfarramt mit Schwerpunkt Kinder, Jugend und Familie gewählt. Am Gründonnerstag wurde seine Wahl von der Kirchgemeindeversammlung bestätigt. Im April-reformiert. stellt er sich vor.
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«(Fast) einstimmig bestätigt.» Walter Thut und Annina Amonn gratulieren dem neuen Pfarrer.


Liebe Leserin, lieber Leser,
mein Name ist Sebastian Rudolf Stalder-Zysset und ich bin, sofern mich die Kirchgemeindeversammlung vom 29. März bestätigt, ab Sommer Teil des Pfarrkollegiums von Muri-Gümligen.

Meine Schwerpunkte wären Kinder, Jugend und Familien.
Aufgewachsen bin ich in Bümpliz und habe meine Kindheit und Jugend im schönen Stadtteil VI von Bern verbracht. Nach der Schule besuchte ich das Gymnasium Köniz Lerbermatt mit Schwerpunkt PPP und Religion.
Im Anschluss daran studierte ich in Bern Theologie. Danach folgte die praktische Ausbildung zum Pfarrer in Ostermundigen. Nach dieser Zeit als Vikar führte mich mein Weg für 5 Jahre in ein Einzelpfarramt aufs Land nach Limpach. Zurzeit wohne ich zusammen mit meiner Frau im beschaulichen Limpachtal mit Blick auf den Bucheggberg.
Dies sind in aller Kürze einige Fakten zu meinem schulischen und beruflichen Werdegang.
Die oben geschriebenen Zeilen sagen aber noch wenig über mich als Menschen aus. Vermutlich gibt es andere Dinge, die Sie mehr interessieren als mein Curriculum.
Aus Platzmangel beschränke ich mich auf 3 Details, welche alle eine kleine Facette von mir zeigen.

1. Als Pfarrer lese ich natürlich in der Bibel. Nebst wunderschönen Texten gibt es dort allerlei Seltsames und nicht selten auch Irritierendes zu entdecken. Einer meiner Lieblingssprüche findet sich aber nicht in der Bibel, sondern wird Basilius dem Grossen (Kirchenlehrer im 4. Jahrhundert) zugeschrieben:
«Erachte nichts, was dir auf dem Weg begegnet, als gering.»

2. Ich spiele sehr gerne Gesellschafts- und Kartenspiele. Eines meiner liebsten Kartenspiele ist das Jassen (auch wenn ich beim Zählen «ungerufä, obenabä, Slalom» manchmal ins Schleudern gerate.

3. Als Berner bin ich natürlich Fan von den Berner Young Boys. Es wäre ihnen zu gönnen, wenn sie in diesem Jahr mindestens 1, wenn nicht 2 Titel holen könnten. Solange ich auf der Welt bin, konnte YB keinen Pokal mehr gewinnen.

Mit diesen drei kurzen Aussagen kennen Sie mich natürlich noch immer nicht, aber Sie wissen nun drei Dinge, welche nicht in meinem Lebenslauf stehen. Gerne stehe ich Ihnen am 29. März für Fragen zur Verfügung.
Es wäre mir eine grosse Freude, wenn Sie mich als neuen Pfarrer in Ihrer Kirchgemeinde bestätigen würden.
Freundliche Grüsse - Ihr Sebastian Stalder


Übrigens: Sebastian Stalder hat sich auf die Stelle in Muri-Gümligen beworben, weil die Stellenausschreibung genau passte: Die Zusammenarbeit im Team und die Arbeit mit Kindern, Jugendlichen und Familien.

Artikel 14 Abs. 2 a) des Organisationsreglements legt fest, dass die Kirchgemeindeversammlung der Anstellung einer Pfarrperson vor Abschluss eines Arbeitsvertrages zustimmen muss.

Die ausserordentliche Kirchgemeindeversammlung fand am 29. März in der Kirche Muri im Anschluss an den Abendklang statt.



Letztes Jahr haben Pfarrerin Karin Duru und Jugendarbeiterin Seraina Wyssling ihre Stellen gekündigt. Im Anschluss daran beschloss der Kirchgemeinderat die 70%-Pfarrstelle und die 40%-Jugendarbeiterstelle in eine 100%-Pfarrstelle mit Schwerpunkt Kinder, Jugend und Familie umzuwandeln. Aus den eingegangenen Bewerbungen hat der Kirchgemeinderat am 19. Februar 2018 Pfarrer Sebastian Stalder einstimmig gewählt.
Autor: Christoph Knoch     Bereitgestellt: 23.02.2018     Besuche: 73 Monat
 
aktualisiert mit kirchenweb.ch