Klangfenster: «Was dem Jona in den Ohren klang»

Der Gottesdienst zum Klangfenster am 25. Januar 2015 in der Kirche Muri hat das Thema des Kirchensonntags «Die Kirche zum Klingen bringen» mit der klanglich illustrierten Geschichte des biblischen Propheten Jona in die heutige Zeit transponiert.
Pfarrer Philippe Stalder hat die Geschichte des Jona ins Heute übersetzt (zu lesen unter www.rkmg.ch/klangfenster). Peter Leu, der Schauspieler und Regisseur, hat die Geschichte im Kirchenraum zum Leben erweckt.
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«Ich habe meine eigene Geschichte fast nicht mehr wieder erkannt. Das war wunderbar dicht und spannend» meinte Stalder. Mit einer kleinen Gruppe wurden die Töne zur Geschichte mit allerlei ungewohnten Hilfsmitteln erzeugt (Steine, PET-Flaschen, Hölzer, …) und die göttlich-weltliche Dramaturgie im Gottesdienst erzeugt. «Der Mensch hat neben dem Trieb der Fortpflanzung und dem zu essen und zu trinken, zwei Leidenschaften: Krach zu machen und nicht zuzuhören.» (Kurt Tucholsky) Und Ernest Hemingway: «Zwei Jahre braucht der Mensch um das Sprechen, ein Leben lang, um das Schweigen zu lernen.» Neben der Geschichte und den Tönen war das Ziel. das Schweigen und das Hören zu feiern. Es sei ein stiller, ruhiger Gottesdienst sein, der auf die Worte und ganz kleine und feine Geräusche und Musik konzentriert sein wird, so der Pfarrer. «Ein Gottesdienst, der aus der Stille in die gefüllte Stille führen will.»

Predigt und Geschichte zum Nachlesen


«Zum Glück bin ich zum Gottesdienst gekommen.» «Es war berührend, bewegend, begeisternd.» So einige der Rückmeldungen von Gottesdienstbesuchenden.

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Ein solches Projekt lässt sich nur umsetzen, wenn viele zusammenarbeiten: Ewald Lucas, der Dirigent des Kirchenchors, Beat Wenger, der Musiker, Erica Zimmermann, die Organistin und das Sigristinnenteam Susanne Pelozzi und Kathrin Hofmann. Der doch ziemlich grosse Aufwand lässt solche Projekte eher selten zu – so bleiben sie in guter Erinnerung. Dieses Projekt reiht sich ein in die von der Kirchgemeinde veranstalteten «Klangfenster» im Januar und Mai/Juni. www.rkmg.ch/klangfenster.

ck/rkmg
Fotos: Philippe Stalder