Klangfenster 2014: Von laut nach leise - von aussen nach innen

Klangfenster 2014 <span class="fotografFotoText">(Foto:&nbsp;Christoph&nbsp;Knoch)</span><div class='url' style='display:none;'>/</div><div class='dom' style='display:none;'>rkmg.ch/</div><div class='aid' style='display:none;'>244</div><div class='bid' style='display:none;'>1522</div><div class='usr' style='display:none;'>3</div>
Klangfenster 2014 (Foto: Christoph Knoch)
Die Kirche Gümligen war Freitag und Samstag erfüllt von Elfen und zauberhaften Klängen. Dem Organisten- und Sigristenteam ist es in Zusammenarbeit mit Karin Duru und Gästen gelungen, die Sommersonnenwende - trotz König Fusbball - zu einem Fest für viele werden zu lassen. Das innere Feuer der Mystikerin Hildegard von Bingen ging über ins Feuer zur Sonnenwende vor der Kirche.
Informationen zum Klangfenster.

Claudia Hofer hat als Präsidentin der Musikkommission die «Klangfenster», zu denen ihr Vorgänger, Thomas Hottiger, den Anstoss gegeben hatte, in die Tat umgesetzt. Auch diese Ausgabe ist voll und ganz gelungen. Laute und leise Töne, die Klänge von Dudelsack, Alphorn, Oboe, Hang u Xang, erfüllten die Gümliger Kirche, die sich in vielen Farben gezeigt hat während die Sonne unterging. Das Sigristenteam (Christina Wilhelm, Béatrice Zürcher und Andreas Hofer) hat mit Mitgliedern der Musikkommission einen Apéro und Imbiss drinnen und vor allem am Samstag draussen vor der Kirche aufgetischt. «Danke, dass ihr ein Alternativangebot zum Fussball bietet» war mehrfach zu hören. Zwischenergebnisse mobil vermittelt, sprachen sich rasch herum.

Dudelsack, Elfen und Oboe
Am Freitag füllten Erica und Kuno Zimmermann den Raum mit Dudelsack und Orgel. Gekonnt haben Mutter und Sohn die Töne ineinander verwoben. Jacques Pasquier liess romantische Orgelmusik erklingen und hat sein Experiment weitergeführt, Vivaldis Vier Jahreszeiten und Schubert-Lieder auf die Orgel umzusetzen. Die Überraschung des Abends waren die vier Elfen, die Louis Viernes «Heidentanz zu Westminster» mit Tanz und (Kuh-)Glocken das Publikum begeisterten. «Zeit für Serenaden, vielleicht sogar für einen Sommernachtstraum...» nannten Heinz Balli, Orgel, und Christoph Wartenweiler, Oboe, ihr Konzert in die Nacht.

Meditativer Gottesdienst und Konzert für «DRS 2-Hörende»
Karin Duru hat den Bogen von Hildegard von Bingen zu Johannes, dem Täufer und der Mitt-Sommer-Nacht der nordischen Länder gespannt. Christine Heggendorn unterstrich die Predigtgedanken der Pfarrerin mit Werken von Eric Satie, Louis Vierne und einer durchaus ironisch klingenden Bearbeitung von «Geh aus mein Herz». Die meisten Holzstücke, die allen am Ausgang überreicht wurden, fanden zum grössten Teil ihren Weg in die Feuerschale.
Bruno Bieri, der seit einigen Jahren unter dem Titel «Hang u Xang» ein abwechslungsreiches und auf Publikum und Ort abgestimmtes Programm vorträgt, konnte in der nur mit Kerzen beleuchteten Kirche die «DRS2-Hörenden» (so Bieri zum Publikum) in die weite Welt führen und gleichzeitig in ihr Inneres bewegen.
Es lohnt sich, in die Aufzeichnungen hinein zu hören und zu schauen: www.rkmg.ch/klangfenster oder www.rkmg.ch/podcast.

Christoph Knoch (in den Lokalnachrichten)


Die Töne sind zu hören, Ausschnitte mit Dudelsack und dem Elfentanz sind auch zu sehen:
Freitag und Samstag.
Bisher war die externe Darstellung der Bilder von Freitag und Samstag ganz nützlich. Jetzt sind die Bilder eingebaut (siehe unten).

Musikkommission, den beteiligten Musiker und Musikerinnen, dem Sigristenteam und der Pfarrerin ist es gelungen, das Experiment in die Wirklichkeit umzusetzen. Die beiden regenfreien Abende halfen dabei mit. Die Mauersegler, so hatten alle das Gefühl, liessen sich nicht davon abhalten, noch viel mehr als sonst pfeifend und singend rund um die Kirche nach Nahrung zu suchen.
Klangfenster 2014 (20.06.2014)
27.06.2014
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