Klangfenster in der Kirche Muri, 27. Januar, 20.00h

Mayria Poffet (&laquo;Chantemoiselle&raquo;) <span class="fotografFotoText">(Foto:&nbsp;Christoph&nbsp;Knoch)</span><div class='url' style='display:none;'>/</div><div class='dom' style='display:none;'>rkmg.ch/</div><div class='aid' style='display:none;'>85</div><div class='bid' style='display:none;'>481</div><div class='usr' style='display:none;'>3</div>
Mayria Poffet («Chantemoiselle») (Foto: Christoph Knoch)
Zum dritten Mal findet das Januarklangfenster mit so genannter populärer Musik statt. Nach der Abrahamiade und dem Mitsingchor, steht am nächsten Wochenende ein Konzertabend der besonderen Art an.
Barbara Schmutz
Wie im Jazzklub wird in einem intimen Konzert Smoothjazz zu hören sein. Myria Poffet, die Frontfrau der Band Chantemoiselle, verführt ihre Zuhörerinnen und Zuhörer mit „Hut u Haar“, indem sie Jazzstandards ins Berndeutsche übersetzt.
Und das ist gut so, denn dadurch versteht das Publikum, was sie singt. – So wird etwa die Billie Holliday-Ballade „Body and Soul“ zu „Hut u Haar“ – eine einzige Ausnahme macht sie auf ihrer zweiten CD mit dem wohl bekanntesten Song von Leonard Cohen, den sie covert und in englisch singt. Halleluja!
Myria Poffet macht ihre Songs nicht grösser als das Leben. Genau genommen macht sie sie exakt lebensgerecht. Mit der nötigen Wärme, ohne das Publikum auf eine überfordernde Bergwanderung mitzunehmen. Sie ist da, wo es ist. Und verführt es zum Wiederlesen der Erinnerungstagebücher mit Worten und Klängen.

Chantemoiselle sind Myria Poffet, Gesang / Willy Schnyder, Piano / Michel Poffet, Bass / David Elias, Drum.

Nach dem Konzert gibt es Barbetrieb in der Kirche.

Der Eintritt ist frei, es wird eine Kollekte erhoben.