Eiche bei der Kirche Gümligen gepflanzt

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Kirche Gümligen (Foto: Christoph Knoch): (ck)
Am Montag, 21. März 2005, traf sich der Gemeinderat der Gemeinde Muri bei Bern mit einer Delegation der Kirchgemeinde Muri-Gümligen auf der der Wiese vor der Gümliger Kirche zur Übergabe des Geburtstagsgeschenks zum im vergangenen Jahr gefeierten Jubiläum. Mit den letzten Schaufeln Erde wurde die 15jährige Eiche an prominenter Stelle gepflanzt.
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«Noch in zweihundert Jahren werden unsere Nachkommen im Schatten dieses Baums sitzen können und sich an den heutigen Tag erinnern» meinte Gemeindepräsident Hansrudolf Saxer, der dieses Geschenk anlässlich des Glockenfestes im Juni 2004 versprochen hatte. Dass dieser Baum gemein-sam gepflanzt werden könne sei ein Zeichen für die gute und enge Zusammenarbeit beider Ge-meinwesen, wurde von Philip Thomas, dem Kirchgemeinderatspräsidenten, betont. Ein Baum mit Wurzeln, Stamm, Ästen und Blättern lade ein zum Nachdenken, zum Verweilen und spende schliess-lich auch Schatten, so Thomas. «Dass unser Geschenk in der Kirchgemeinde einiges Nachdenken über den Standort der Eiche ausgelöst hat, war nicht meine Absicht. Jetzt bin ich froh, dass uns die Kirchgemeinde einen so prominenten Standort für unsere Eiche zur Verfügung stellt» meinte der Gemeindepräsident. Der Gümliger Pfarrer, Martin Koelbing, wies auf unterschiedliche Wahrneh-mung der Zeit hin: «für den Lokführer, der unterhalb der Kirche vorbeibraust, geht es um Minuten; für Kirch- und Gemeinderat um Stunden bei Sitzungen und bei einem Baum um Jahrzehnte oder gar Jahrhunderte. Wenn ich die Eiche betrachte, kann ich an den Schatten denken, den sie spendet oder an das Holz, aus dem sich ein schönes Möbelstück zimmern lässt.» Gärtner Adrian Wyss und seine Mitarbeitenden haben die Eiche in den letzten Jahren gehegt und gepflegt, sie am Montag sorgfältig gepflanzt, nun wächst sie neben der Gümliger Kirche und wird in wenigen Jahren Schatten spenden – nicht nur für Kirchgänger.

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