Klangfenster in der Kirche Muri: Gottesdienst (29. Januar 2012)

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Klangfenster-Gottesdienst
Der ad hoc-Chor unter Leitung von Noe Fröscher-Ito hat mit dem Pfarrkollegium und einer Musikgruppe gemeinsam den Gottesdienst zum Klangfenster 2012 gestaltet.










Klangfenster 2012 in Muri
«Dass ‹Kirche› so fägig sein kann»
Eine volle Kirche Muri am Samstagabend beim «Mit-Sing-Konzert» und eine fast gleich volle Kirche am Sonntagmorgen beim Gottesdienst war der verdiente Lohn für intensives Proben und Vorbereiten.
60 Sängerinnen und Sänger zwischen neun und 84 Jahren (siehe Fotos), die engagierte Chorleiterin Noe Fröscher-Ito, die Begleitband um Anton Brüschweiler (Gitarre) mit Heidi Moll (Bass), Peter Fischer (Schlagzeug) und Jürg Bernet (Orgel/keyboard), die Sigristinnen (Susanne Meier und Margrit Vogel), die Musikkommission der Kirchgemeinde, das Pfarrkollegium und zusätzliche Finanzen aus dem Legat von Vroni Kappeler haben ein intensives und bewegendes Klangfenster-Musik-Wochenende in der Kirche Muri ermöglicht. Alle wünschen sich eine weitere Auflage, so die Rückmeldungen unisono.

Der Freitag brachte den Besuch der «Hotel-Animations-Truppe Anton und Sarbach» mit Hoteldirektor Philippe im Hotel zur Kirche Muri. Das Publikum erfuhr von den Nöten einer Animationsgruppe für Pauschal-Hotel-Touristen: Sollen Handtücher am Boden liegen oder – als Zeichen des ultimativen Umweltschutzes – besser um den Kopf gebunden werden? Die gefährliche Brotallergie gepaart mit Spaghettisucht und missglückten Bewerbungen auf eine Schulden-Problem-Lösungs-Professur war verpackt in die virtuose Musik (Gitarren, Glockenspiel, Percussion) des Duos Anton Brüschweiler und Peter Sarbach.

Auf das «Mit-Sing-Konzert» am Samstagabend waren nicht nur die Sängerinnen und Sänger gespannt. Fröhliche Gesichter, junge, mittlere und ältere, strahlten dem Pfarrkollegium entgegen, das die Gäste an der Kirchentür und der Bar begrüsst hat. Je nach Lied wurde mehr oder weniger mitgesungen, alle liessen sich von Band und Chor anstecken und mitreissen. Die Solostimmen (Kathrin Hottiger, Livia Kästli, Amadeo Nicoletti, Livia Piani, Natalie Portmann, Olivia Schöne, Esther Stettler, Hans Tröhler) haben «ihre» Songs beeindruckend interpretiert und den Raum gefüllt. Philippe und Milo Stalder haben mit Unterstützung von Kevin Eich dafür gesorgt, dass alles gut zu hören war. Für eine nächste Auflage darf die Beleuchtung der Kirche Muri noch besser werden. Ein grosser Dank gilt Claudia Hofer, der Präsidentin der Musikkommission.

Gastfreundschaft, Thema des Kirchensonntags 2012 der Berner Kirche, wurde nicht in Worte gefasst, sondern aktiv gelebt: die Bewirtung, der Austausch, die Begegnungen zwischen Musikstilen und Generationen hat den Tatbeweis erbracht, dass es möglich ist, die Türen zu öffnen. Offene Türen sind der erste Schritt zu offenen Herzen und neugieriger Suche nach dem, was stützt und trägt. Davon war in den Songs viel mehr die Rede, als auf den ersten Blick zu erwarten gewesen wäre. Es lohnt sich, genau zu hören. 16 Songs hat der ad hoc-Chor in sieben Proben einstudiert: von «Streets of London» (Ralf McTell) über «Scharlachrot» (Patent Ochsner) und «Purple Rain» (Prince) bis «No woman no cry» (Bob Marley) und «Rivers of Babylon» (Jimmy Cliff). Bilder und Töne sind zu finden unter www.rkmg.ch. «Macht das öfters! Das het gfägt.» so die Stimmen vieler. Jeden Sonntag können nicht alle sechs PfarrerInnen miteinander dran sein. Doch jeder Sonntagsgottesdienst wird mit Engagement vorbereitet.
Christoph Knoch/rkmg


Töne vom Gottesdienst am 29.1.12 in Muri
Bilder vom Gottesdienst am 29.1.12 in Muri

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Klangfenster 2012
12.01.2012
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