Ökumenische Kampagne 2026: «Zukunft säen»
Unsere Solidarität ist das Saatgut für eine bessere Zukunft
Die Ökumenische Kampagne 2026 setzt sich für das Recht auf Nahrung ein, indem sie Solidarität für einen gerechten Zugang zu Nahrung mobilisiert.
Wir leben in einer Zeit der weltweiten Entsolidarisierung – vor allem mit den Ländern des Globalen Südens. Dass die Trump-Regierung im vergangenen Jahr die weltweit grösste Entwicklungsorganisation, die USAID, aufgelöst hat, ist das wohl augenscheinlichste Beispiel dafür. Doch haben neben den USA auch europäische Länder, darunter die Schweiz, ihre Budgets für die Entwicklungszusammenarbeit massiv gekürzt. Alle diese Einsparungen haben dramatische Konsequenzen für die ärmsten Länder. Eine Vorstellung davon gab am 21. November die HEKS-Direktorin Karolina Frischkopf an der Tagung «Brennpunkt Welt 2025» in Bern. Die massiven Kürzungen in der Entwicklungszusammenarbeit, so Frischkopf, haben eine Hyper-Priorisierung zur Folge: «Das heisst, man muss den Hungernden wegnehmen, um es den Verhungernden zu geben».
Hunderte Millionen hungern
Laut dem Welternährungsbericht, den die UNO 2025 veröffentlicht hat, leiden heute über 670 Millionen Menschen an Hunger und über zwei Milliarden an Mangel- oder Fehlernährung. Trotz Verbesserungen seit der Corona-Pandemie bleibt die globale Ernährungssituation alarmierend und droht sich nicht zuletzt aufgrund der reduzierten Entwicklungszusammenarbeit zu verschärfen. Dabei gäbe es genug Nahrung, Wissen und Mittel für alle.
Mit Saatgut gegen Hunger
Eine bedeutende Rolle im Kampf gegen den weltweiten Hunger spielt traditionelles Saatgut. Die Vielfalt an Saatgut gehört zu den wichtigsten Grundlagen für die Ernährungssicherheit, denn sie ermöglicht eine gesunde, nachhaltige Ernährung und macht widerstandsfähig in Krisenzeiten. Doch wird diese Vielfalt u.a. durch die grossen internationalen Agrarkonzerne bedroht, was die Ernährungssicherheit von Millionen Menschen im Globalen Süden gefährdet. Daher setzt sich die diesjährige Ökumenische Kampagne von HEKS und Fastenaktion (vom 18. Februar bis 5. April) für das Recht auf lokales Saatgut ein. «Dieses teilen, verkaufen und weiterentwickeln zu dürfen», heisst es im Fastenkalender 2026, «eröffnet Zukunftsperspektiven und verringert Hunger im Globalen Süden». Die aktuelle Kampagne ist die zweite im Dreijahreszyklus zum Thema «Hunger frisst Zukunft» und steht unter dem Motto «Wer Saatgut hat, kann Zukunft säen».
Liebe Leserinnen und Leser, engagieren wir uns gemeinsam für eine gerechte, vielfältige und lebendige Welt ohne Hunger! Unsere Solidarität ist das Saatgut für eine bessere Zukunft – hier und im Globalen Süden.
Christian Münch
Wir leben in einer Zeit der weltweiten Entsolidarisierung – vor allem mit den Ländern des Globalen Südens. Dass die Trump-Regierung im vergangenen Jahr die weltweit grösste Entwicklungsorganisation, die USAID, aufgelöst hat, ist das wohl augenscheinlichste Beispiel dafür. Doch haben neben den USA auch europäische Länder, darunter die Schweiz, ihre Budgets für die Entwicklungszusammenarbeit massiv gekürzt. Alle diese Einsparungen haben dramatische Konsequenzen für die ärmsten Länder. Eine Vorstellung davon gab am 21. November die HEKS-Direktorin Karolina Frischkopf an der Tagung «Brennpunkt Welt 2025» in Bern. Die massiven Kürzungen in der Entwicklungszusammenarbeit, so Frischkopf, haben eine Hyper-Priorisierung zur Folge: «Das heisst, man muss den Hungernden wegnehmen, um es den Verhungernden zu geben».
Hunderte Millionen hungern
Laut dem Welternährungsbericht, den die UNO 2025 veröffentlicht hat, leiden heute über 670 Millionen Menschen an Hunger und über zwei Milliarden an Mangel- oder Fehlernährung. Trotz Verbesserungen seit der Corona-Pandemie bleibt die globale Ernährungssituation alarmierend und droht sich nicht zuletzt aufgrund der reduzierten Entwicklungszusammenarbeit zu verschärfen. Dabei gäbe es genug Nahrung, Wissen und Mittel für alle.
Mit Saatgut gegen Hunger
Eine bedeutende Rolle im Kampf gegen den weltweiten Hunger spielt traditionelles Saatgut. Die Vielfalt an Saatgut gehört zu den wichtigsten Grundlagen für die Ernährungssicherheit, denn sie ermöglicht eine gesunde, nachhaltige Ernährung und macht widerstandsfähig in Krisenzeiten. Doch wird diese Vielfalt u.a. durch die grossen internationalen Agrarkonzerne bedroht, was die Ernährungssicherheit von Millionen Menschen im Globalen Süden gefährdet. Daher setzt sich die diesjährige Ökumenische Kampagne von HEKS und Fastenaktion (vom 18. Februar bis 5. April) für das Recht auf lokales Saatgut ein. «Dieses teilen, verkaufen und weiterentwickeln zu dürfen», heisst es im Fastenkalender 2026, «eröffnet Zukunftsperspektiven und verringert Hunger im Globalen Süden». Die aktuelle Kampagne ist die zweite im Dreijahreszyklus zum Thema «Hunger frisst Zukunft» und steht unter dem Motto «Wer Saatgut hat, kann Zukunft säen».
Liebe Leserinnen und Leser, engagieren wir uns gemeinsam für eine gerechte, vielfältige und lebendige Welt ohne Hunger! Unsere Solidarität ist das Saatgut für eine bessere Zukunft – hier und im Globalen Süden.
Christian Münch
Gottesdienst zur Ökumenischen Kampagne 2026
am Sonntag, 22. Februar, 10 Uhr, in der Kirche Muri.
Mit Christian Münch, Pfr.; Jacques Pasquier, Orgel.
Anschliessend sind alle zum traditionellen Suppenzmittag im Kirchgemeindehaus Muri eingeladen.
Fastenkalender 2026
Der Fastenkalender wird der Reformiert-Ausgabe unserer Kirchgemeinde nicht mehr beigelegt. Stattdessen liegt er in den Kirchen und Kirchgemeindehäusern von Muri und Gümligen zum Mitnehmen auf. Ausserdem kann er als Online-Kalender abonniert oder als PDF heruntergeladen werden.
Spendenkonto zur Ökumenischen Kampagne
CH37 0900 0000 8000 1115 1
HEKS, Hilfswerk der Ev.-ref. Kirche Schweiz, 8021 Zürich
(Zusätzliche Information: Ökumenische Kampagne)
Spenden online
Vielen Dank!
Website der Ökumenischen Kampagne
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am Sonntag, 22. Februar, 10 Uhr, in der Kirche Muri.
Mit Christian Münch, Pfr.; Jacques Pasquier, Orgel.
Anschliessend sind alle zum traditionellen Suppenzmittag im Kirchgemeindehaus Muri eingeladen.
Fastenkalender 2026
Der Fastenkalender wird der Reformiert-Ausgabe unserer Kirchgemeinde nicht mehr beigelegt. Stattdessen liegt er in den Kirchen und Kirchgemeindehäusern von Muri und Gümligen zum Mitnehmen auf. Ausserdem kann er als Online-Kalender abonniert oder als PDF heruntergeladen werden.
Spendenkonto zur Ökumenischen Kampagne
CH37 0900 0000 8000 1115 1
HEKS, Hilfswerk der Ev.-ref. Kirche Schweiz, 8021 Zürich
(Zusätzliche Information: Ökumenische Kampagne)
Spenden online
Vielen Dank!
Website der Ökumenischen Kampagne
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