Einladung zum Suppenessen

Am 18. Februar feiern wir den «Brot für alle»-Gottesdienst und essen Suppe.
Ein alte Geschichte veranschaulicht das Anliegen.

suppen (Foto: pexels)
Kennen Sie die jüdische Geschichte vom Rabbi, der Himmel und Hölle sehen wollte? Gott erfüllte seinen Wunsch und sandte ihm den Propheten Elia als Führer. Der Prophet führte den Rabbi in einen Saal. In der Mitte brannte ein Feuer und wärmte einen Topf Suppe. Um die Suppe herum waren Menschen, ein jeder hatte einen langen Löffel an seine Hände gebunden. Doch sie sahen hungrig und mager aus. Denn die Löffel waren länger als ihre Arme, so dass sie ihren Mund nicht erreichten. Als die Besucher wieder draussen waren, fragte der Rabbi, was für ein seltsamer Ort das gewesen sei. Es war die Hölle.

Dann führte Elia den Rabbi in einen anderen Saal. Alles sah genau gleich aus: der Topf mit der Suppe, die Menschen, die gleichen überlangen Löffel. Aber hier assen die Menschen, sie sahen glücklich aus. Das musste der Himmel sein. Was machte den Unterschied? Die Menschen wandten sich einander zu. Jeder benutzte seinen Löffel, um die Suppe an einen anderen zu geben. Jeder kümmerte sich, dass ein anderer satt wurde – und wurde so selber satt.

Die Botschaft ist klar: Wenn wir nicht nur uns selbst, sondern auch andere im Blick haben, sieht vieles auf der Welt anders aus. Damit vergleichbar ist das Anliegen der ökumenischen Fastenkampagne. In deren Rahmen laden wir gerne zum Gottesdienst ein:

Sonntag, 18. Februar 2024 um 10 Uhr, Kirche Gümligen.
Anschliessend sind alle eingeladen zu warmer Suppe und Brot. Wir freuen uns!