Gottesdienst Muri (Christoph Knoch)

Do. 01.01.2015, 11.00 Uhr
Kirche Muri, Thunstrasse 98, 3074 Muri
Musik: Jacques Pasquier
Musik und Wort: Biblische und literarische Texte zum Jahreswechsel.
Jacques Pasquier, Orgel
Hanna Berliner, Violine. Sie ist Mitglied des Berner Sinfonieorchesters.

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Predigt zum Nachlesen (das Manuskript von Silvester fand auch an Neujahr Verwendung. Der Gottesdienst wurde jedoch ziemlich anders ....)


Eingangsspiel: aus: Charpentier, Te Deum
Gruss:
Lied 554, 1+2: "Der du die Zeit in Händen hast, Herr, nimm auch dieses Jahres Last und wandle sie in Segen."
Gebet:
Lied 554, 3-5: "Der du die Zeit in Händen hast, Herr, nimm auch dieses Jahres Last und wandle sie in Segen."
Zuspruch
Zwischenspiel: Manuel de Falla, 1. Teil: zwei Stücke aus Canciones Populares

Lesung: Genesis 1,1-5: Im Anfang schuf Gott Himmel und Erde. Und die Erde war wüst und öde, und Finsternis lag auf der Urflut, und der Geist Gottes bewegte sich über dem Wasser. Da sprach Gott: Es werde Licht! Und es wurde Licht. Und Gott sah, dass das Licht gut war. Und Gott schied das Licht von der Finsternis. 5 Und Gott nannte das Licht Tag, und die Finsternis nannte er Nacht. Und es wurde Abend, und es wurde Morgen: ein Tag. (Neue Zürcher Übersetzung)

Zwischenspiel: Manuel de Falla, 2. Teil: zwei Stücke aus Canciones Populares

Kurzpredigt zu Genesis 1,1-5

Wir sind Sternenstaub
"Was ist in einem Stern? Wir selbst.
Alle Elemente unseres Körpers und Planeten waren im Inneren eines Sterns.
Wir sind Sternenstaub. Vor 15'000'000'000 Jahren waren wir eine Masse aus Wasserstoff, die im Raum schwebte, sich langsam drehte, tanzte. Und das Gas verdichtete sich immer mehr und bekam immer mehr Masse, und die Masse wurde Stern und begann zu strahlen. Sie verdichtete sich und wurde heiss und hell.
Die Anziehungskraft schuf thermische Energie: Licht und Wärme. Als ob man Liebe sagte. Die Sterne wurden geboren, wuchsen, starben. Und die Galaxie bekam die Form der Blume so, wie wir sie heute in der Sternennacht sehen.
Unser Fleisch und unsere Knochen kommen von anderen Sternen, vielleicht sogar aus anderen Galaxien, wir sind universal, und nach unserem Tod werden wir andere Sterne bilden helfen und andere Galaxien. Von den Sternen stammen wir, zu ihnen kehren wir zurück."
Ernesto Cardenal
Zwischenspiel: Gabriel Fauré, Berceuse
Lesung: "Von guten Mächten"
Lied 353: „Von guten Mächten wunderbar geborgen"
Gebet. Mitteilungen: Kollekte: Lifegate. Unservater
Lied 554, 6: "Der du allein der Ewge heisst"
Segen
Ausgangsspiel: Johann Strauss, aus: Kaiserwalzer

Kontakt: Christoph Knoch