Adventskalender

Morgenstern<div class='url' style='display:none;'>/</div><div class='dom' style='display:none;'>rkmg.ch/</div><div class='aid' style='display:none;'>853</div><div class='bid' style='display:none;'>10517</div><div class='usr' style='display:none;'>3</div> (Foto: Christoph Knoch)
Sa. 19.12.2020, 07.00 Uhr
www.rkmg.ch
Vom 1. Advent bis Silvester stellen wir jeden Tag reihum ein Wort, ein Bild, einen Film, einen link auf die Webseite. Eine Übersicht findet sich unter www.rkmg.ch/advent2020.



«Die Nacht ist vorgedrungen, der Tag ist nicht mehr fern»
Am 18. Dezember 2020 schien der Morgenstern so klar und hell wie ich ihn selten vorher gesehen habe.
Eiger, Mönch und Jungfrau - und alle Berge ringsum lagen noch im Dunkel, doch der Stern strahlte mit dem anbrechenden Tageslicht um die Wette, die der Stern bei aller Helligkeit aber doch verlieren würde...
Morgenstern <span class="fotografFotoText">(Foto:&nbsp;Christoph&nbsp;Knoch)</span><div class='url' style='display:none;'>/</div><div class='dom' style='display:none;'>rkmg.ch/</div><div class='aid' style='display:none;'>853</div><div class='bid' style='display:none;'>10517</div><div class='usr' style='display:none;'>3</div>


Jochen Klepper (22.3.1903-11.12.1942) hat in seinem Adventslied dieses (Himmels-)Bild aufgenommen. Seine Sprache ist verwurzelt in Paul Gerhard und Martin Luther, doch erlebe ich sie ähnlich dicht wie die seiner Vorbilder.




372 Die Nacht ist vorgedrungen <span class="fotografFotoText">(Foto:&nbsp;Christoph&nbsp;Knoch)</span><div class='url' style='display:none;'>/</div><div class='dom' style='display:none;'>rkmg.ch/</div><div class='aid' style='display:none;'>853</div><div class='bid' style='display:none;'>10520</div><div class='usr' style='display:none;'>3</div>
1. Die Nacht ist vorgedrungen, der Tag ist nicht mehr fern! So sei nun Lob gesungen dem hellen Morgenstern! Auch wer zur Nacht geweinet, der stimme froh mit ein. Der Morgenstern bescheinet auch deine Angst und Pein. (Römer 13,11.12)
2 Dem alle Engel dienen, wird nun ein Kind und Knecht.
Gott selber ist erschienen zur Sühne für sein Recht.
Wer schuldig ist auf Erden, verhüll nicht mehr sein Haupt.
Er soll errettet werden, wenn er dem Kinde glaubt.

3 Die Nacht ist schon im Schwinden, macht euch zum Stalle auf!
Ihr sollt das Heil dort finden, das aller Zeiten Lauf
von Anfang an verkündet, seit eure Schuld geschah.
Nun hat sich euch verbündet, den Gott selbst ausersah.

4 Noch manche Nacht wird fallen auf Menschenleid und -schuld.
Doch wandert nun mit allen der Stern der Gotteshuld.
Beglänzt von seinem Lichte, hält euch kein Dunkel mehr.
Von Gottes Angesichte kam euch die Rettung her.

5 Gott will im Dunkel wohnen und hat es doch erhellt.
Als wollte er belohnen, so richtet er die Welt.
Der sich den Erdkreis baute, der läßt den Sünder nicht.
Wer hier dem Sohn vertraute kommt dort aus dem Gericht."

Das pfarrblatt Bern weist auf den Zürcher Adventskalender hin. Da wird musiziert:

Danke, den Zürcher Altstatdtkirchen


Heinz Grosch (Quatember 1986): Gedanken zum Lied

Advent2020 <span class="fotografFotoText">(Foto:&nbsp;Christoph&nbsp;Knoch)</span><div class='url' style='display:none;'>/</div><div class='dom' style='display:none;'>rkmg.ch/</div><div class='aid' style='display:none;'>854</div><div class='bid' style='display:none;'>10448</div><div class='usr' style='display:none;'>3</div>