«Sozialhilfegesetz»
Hintergrund zur Abstimmung vom 19. Mai 2019

«Wir sind in grosser Sorge»
Am 19. Mai stimmen die bernischen Stimmberechtigten über das revidierte Sozialhilfegesetz ab. Die Landeskirchen des Kantons Bern und die jüdischen Gemeinden Bern und Biel, gemeinsam vertreten in der interkonfessionellen Arbeitsgruppe Sozialhilfe (IKAS), stellen sich klar gegen die vom Grossen Rat beschlossene Revision.

Aus Sicht der Landeskirchen und der jüdischen Gemeinden Bern und Biel würde sich mit der regierungsrätlichen Vorlage die Situation der Sozialhilfebeziehenden im Kanton Bern deutlich verschlechtern.
Der Grundbedarf in der Sozialhilfe ist wissenschaftlich errechnet und liegt im Kanton Bern für eine Einzelperson mit 977 Franken im Monat bereits heute unter den Richtlinien der Schweizerischen Konferenz für Sozialhilfe (SKOS). Neu würde eine allein lebende Person für ihren Grundbedarf pro Monat nur noch 907 Franken/Monat erhalten.
Vom Grundbedarf müssen Sozialhilfebeziehende mit Ausnahme der Wohn- und Gesundheitskosten ihren gesamten Lebensunterhalt finanzieren: Nahrung, Kleidung und Schuhe, Energieverbrauch, Haushaltsführung und vieles mehr, was zur Existenzsicherung gehört. Der reduzierte Ansatz würde hierzu kaum ausreichen.
(Text und weiterführende links: www.refbejuso.ch)

Flyer

Dieser Stellungnahme schliessen sich Kirchgemeinderat und Mitarbeitende an.

Die Begleitung von Menschen ist eine der zentralen Aufgaben der Mitarbeitenden.
Sozialberatung
Seelsorge/Begleitung

Beiträge

Dölf Barben (Der Bund, 13. Mai 2019): «Wer in der Bibel sucht, der findet»
«Von dieser Kürzung sollten wir absehen» - Leitartikel Der Bund

Der Bund (4. April 2019): Stadtgespräch, Wie viel Sozialhilfe soll’s denn sein?

Der Bund (ABO): «Es reicht schon heute nicht. Punkt.» So leben Sozialhilfebezüger – ein Blick auf die Menschen hinter den Zahlen.
Im Hinblick auf die Sozialhilfe-Abstimmung vom 19. Mai hat sich der «Bund» nicht nur die Geschichten von Bedürftigen Sozialhilfeempfängern angehört, sondern auch einen Blick in die Sozialhilfe-Statistiken geworfen. Diese zeigen: Alleinerziehende haben das weitaus grösste Risiko, von Sozialhilfe abhängig zu werden: Fast jede dritte braucht diese Form der Unterstützung.
Überproportional in der Sozialhilfe vertreten sind auch Niedrigqualifizierte und Ausländer. Der Ausländeranteil in der Sozialhilfe beträgt 43 Prozent, in der bernischen Wohnbevölkerung sind es 16 Prozent.
Text: Fabian Christl, Dölf Barben Bilder: Adrian Moser Umsetzung: Carlo Senn, Christian Zellweger

Gegen Vereinsamung

Predigt von Ella de Groot (31.3.19, Muri)
Agenda Bfa/FO 2019<div class='url' style='display:none;'>/</div><div class='dom' style='display:none;'>rkmg.ch/</div><div class='aid' style='display:none;'>116</div><div class='bid' style='display:none;'>8738</div><div class='usr' style='display:none;'>3</div>