Kirche und Staat

Synode der Reformierten Kirchen Bern-Jura-Solothurn

Die Diskussionen um die Weiterentwicklung des Verhältnisses von Kirche und Staat im Kanton Bern gehen weiter. Das Kirchengesetz bleibt im Gespräch.



Synode

Die Synode diskutiert den Entwurf des Kirchengesetzes an der Wintersynode 2016
Communique refbejuso
Zusammenfassung auf www.ref.ch

Dölf Barben (Redaktor «Der Bund») fragt kritisch nach:
Steuermillionen für die Ewigkeit («Der Bund», 8. Dezember 2016)

http://www.derbund.ch/bern/kanton/steuermillionen-fuer-die-ewigkeit/story/20315862
http://www.derbund.ch/bern/kanton/einwaende-von-zwei-seiten/story/13094607


-----------------------------------------------------------
2015
Die Sommersynode vom 26. und 27. Mai 2015 hat intensiv über den vom Regierungsrat in Auftrag gegebenen Bericht «Ecoplan / Ad!vocate» zum «Das Verhältnis von Kirche und Staat im Kanton Bern» diskutiert.

Die Synode hat das Recht, zu diesem Bericht eine Stellungnahme zuhanden des Grossen Rates abzugeben. (Stellungnahme - Vorlage für die Synode, definitive Antwort folgt.)

Position des Regierungsrats zum Bericht
Antwort der Synode (Vorlage zur Beratung) - definitive Fassung folgt.

Bericht vom 1. Synodetag
Bericht vom 2. Synodetag

Medien (Auswahl)

«Einbindung ist enorm wichtig»
Das Staatskirchentum, wie es der Kanton Bern kennt, sollte nicht leichtfertig preisgegeben werden, sagt die Publizistin Gret Haller im Gespräch mit «Der Bund».

Lobbying - ja oder nein? - Grossräte sind uneins

Pfarrstellen und ländliche Gemeinden
Dazu der Artikel in der Berner Zeitung (11.8.16)

Grosser Rat

Die Kommission für Staatspolitik und Aussenbeziehungen nimmt den Bericht des Regierungsrates zur Kenntnis. Die Medienmitteilung

Vernehmlassung des neuen Kirchengesetzes
Der Bund, 16.9.2016 Revision des bernischen Kirchengesetzes geht in die Vernehmlassung
Der Bund, 16.9.2016 «Seelsorge lässt sich nicht immer genau quantifizieren»

Berner Zeitung, 16.9.2016 Landeskirchen sollen mehr Autonomie erhalten

Der Bund, 16.9.2016 Atheisten heizen Kirchendebatte an



Regierungsrat Neuhaus

Präsentation am 16. September 2016

Christoph Neuhaus, Kirchendirektor, erläutert am 15. Januar 2016 beim Treffen mit pensionierten Pfarrpersonen die nächsten Schritte.




Geschichte

Das Verhältnis von Kirche und Staat war von den Anfängen des Christentums immer ein Thema. Da die Christen den Kaiserkult explizit abgelehnt haben, gerieten sie immer wieder mit dem Staat in Konflikt. Die «Konstantinische Wende» (313) ermöglichte ihnen, ihre Gottesdienste ungestört zu feiern und seit dem Jahr 380 galt das Christentum als Staatsreligion.

Pfarrverein

An seiner Jahresversammlung am 8. Juni 2015 in Thun hat sich der Pfarrverein in einer Stellungnahme an den Grossen Rat gewandt: Der Kanton solle eine aktive und breit abgestützte Religionspolitik entwickeln – und jene Kräfte unterstützen, «die in unserer Gesellschaft Verbindlichkeit, Toleranz und Engagement fördern».

Mehr im Online-Bericht «reformiert.»