Monatskollekte April 2016: diesmal sind es zwei verschiedene Kollekten

1. Für die Opfer fürsorgerischer Zwangsmassnahmen und 2. für «Internationale ökumenische Organisationen».
für die Opfer fürsorgerischer Zwangsmassnahmen
Seit einiger Zeit beschäftigen und berühren persönliche Geschichten und Schicksale von Opfern fürsorgerischer Zwangsmassnahmen die Menschen in der Schweiz. Der oft entwürdigende und verletzende Umgang mit Heim- und Verdingkindern, Zwangssterilisierten und administrativ Versorgten hat tiefe Wunden in den Betroffenen hinterlassen und ihren Lebensweg geprägt. Dazu kamen oft lebenslange prekäre materielle Verhältnisse, die direkt durch die Zwangsmassnahmen verursacht wurden. Viele leben heute in Armut.
Der Bundesrat hat einen Soforthilfefonds für unbürokratische Unterstützung eingerichtet und die Kirchen um Unterstützung gebeten. Diese haben die Anfrage positiv beantwortet und eine nationale Kollekte beschlossen. Alle Gaben der Gottesdienstbesucher/innen kommen direkt den Betroffenen zugute.
Der Synodalrat dankt allen für ihre Beteiligung an dieser Kollekte herzlich.
www.wiedergutmachungsinitiative.ch


für «Internationale ökumenische Organisationen»
Die Ökumene braucht gut ausgebildete Fachpersonen, Laien und auch Theologinnen und Theologen, um drängende Herausforderungen und Fragen in der weltweiten Gemeinschaft von Kirchen zu behandeln und eigene Stellungnahmen zu erarbeiten.
Praktisch vor unserer Haustüre bietet das ökumenische Institut in Bossey (bei Genf) theologische Ausbildungsmöglichkeiten auf Universitätsniveau in ökumenischer Theologie an, wo diese wichtige Dialogfähigkeit eingeübt wird. Zusätzlich werden auch einzelne kürzere Seminare zur Weiterbildung von anderen Fachpersonen angeboten.

Mit der Kollekte unterstützen Sie unter anderem das Institut Bossey und ermöglichen damit Personen aus dem Süden mit geringeren finanziellen Ressourcen eine Teilnahme.

www.bossey.ch | www.oikoumene.org | www.wcrc.ch | www.ceceurope.org