Kirchgemeindeversammlung am 16. Juni 2010

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Béatrice Wälti (Foto: Christoph Knoch)
Béatrice Wälti ist neue Vizepräsidentin der Kirchgemeinde
Die Juni-Kirchgemeindeversammlung im Kirchgemeindehaus Gümligen hatte über einen sehr erfreulichen Jahresabschluss 2009 zu befinden, den Jahresbericht zur Kenntnis zu nehmen und verschiedene Wahlgeschäfte zu erledigen. Gesprächsstoff gab die Information über die geplanten Veränderungen bei den Gottesdiensten im Jahr 2011.
Hans Graf, der Präsident der Kirchgemeinde, hat die zurückgetretene Vizepräsidentin Lee Streit offiziell verabschiedet und dann durch die üblichen Geschäfte geführt. Unterstützt wurde er von Christoph Wagner, Verwalter, und Willy Mühlematter, Präsident der Finanzkommission. Erfrischend kurz und präzise seien die Informationen gewesen, so wurde aus der Mitte der Versammlung das Engagement der beiden gelobt. Mit der Wahl von Béatrice Wälti, deren Kandidatur erst während der Versammlung öffentlich gemacht wurde, konnte eine mit den Gremien der Kirchgemeinde bestens vertraute Person für dieses Amt gewonnen werden.

Vergabungen ins In- und Ausland
Mit der Genehmigung der Rechnung hat die Versammlung zusätzliche Abschreibungen von Fr. 300 000 und Vergabungen in Höhe von Fr. 50 000 bewilligt. Je Fr. 10000 gehen an die Kirchgemeinden Tamins-Bonaduz-Rhäzüns und Allmens in Graubünden für Kirchenrenovationen; Fr. 4000 gehen nach Gadmen («Qualifutura») und Fr. 1000 an das Arbeitslosenprojekt Gumpesel in Bern. Fr. 10 000 wurden vom Kirchgemeinderat auf Antrag der OeME-Kommission an mission21 überwiesen, um beim Wiederaufbau nach dem verheerenden Erdbeben vom Februar zu helfen. Projekte in Kenya, Äthiopien, Süd-Sudan und Israel-Palästina wurden mit je Fr. 3000 bedacht. Kirchgemeinderat und OeME-Kommission achten bei der Sichtung der zahlreichen Gesuche darauf, dass die Hilfe der Kirchgemeinde nachhaltig wirkt.

Diskussion über die Zahl der Gottesdienste
Christoph Knoch hat im Auftrag von Pfarrkollegium und Kirchgemeinderat über die geplanten Änderungen bei der Erstellung des Gottesdienstplans 2011 informiert. Es soll konsequent darauf geachtet werden, dass bei Einsätzen des Kirchenchors nur in einer Kirche ein Gottesdienst stattfindet. Die Abendklänge in Muri sollen beibehalten und aufgewertet werden, indem am darauffolgenden Sonntag nur in Gümligen Gottesdienst gefeiert wird. Aus der Mitte der Versammlung wurden die Abendklänge sehr gelobt, die geplante Reduktion von etwa sechs bis acht Gottesdiensten pro Jahr aber eher kritisch zur Kenntnis genommen.
ck/rkmg

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