«Haus der Religionen - Dialog der Kulturen»: Eröffnung am Sonntag, 14.12.14

Anlässlich einer Pressekonferenz im Vorfeld der Eröffnung am 14. Dezember 2014 wurde an den Entstehungsprozess seit 1998 erinnert. Dazu ein Blick in die Räume.
Aus der Medienmitteilung:
Am 14. Dezember 2014 wird in Bern das Zentrum Europaplatz mit dem Haus der Religionen feierlich eröffnet und eingeweiht. Acht Religionen werden unter einem Dach vereint feiern und arbeiten –Begegnung und interkultureller Austausch, wie sonst nirgendwo auf der Welt. Nach über zehn Jahren Entwicklungsgeschichte und zweieinhalb Jahre Bauzeit: Das Haus der Religionen steht.

Leitartikel zur Einweihung von Markus Dütschler («Der Bund»)

A Campi, G. Hauck, G. Albisetti, R. Mader<div class='url' style='display:none;'>/</div><div class='dom' style='display:none;'>rkmg.ch/</div><div class='aid' style='display:none;'>310</div><div class='bid' style='display:none;'>2112</div><div class='usr' style='display:none;'>3</div>

Foto: Andreas Campi, Gerda Hauck, Guido Albisetti, Regula Mader (vlnr)

Aus einer Idee, andere nannten es Utopie, ist Wirklichkeit geworden. In Beton gegossene Realität, bedeutend nicht nur für Bern, sondern für die Welt. Die Idee eines Hauses der Religionen mit Kultus- und Dialogräumen taucht das erste Mal 1998 in einer Studie zur Stadtentwicklung im Berner Westen auf. Anhand der Defizite und Herausforderungen der Stadtentwicklung wies die Studie nach, dass eine wirtschaftlich und sozial erfolgreiche Weiterentwicklung von Bern unter anderem auch Massnahmen gegen eine weitere Marginalisierung der zugewanderten kulturellen und religiösen Minderheiten erfordere. Ein friedliches Zusammenleben sei nachhaltig nur zu gewährleisten, wenn die Minderheiten sich integrieren und gleichberechtigt und öffentlich in unserer Gesellschaft Platz nehmen könnten. Ein solcher Platz sei, so der Vorschlag, ein Haus der
Religionen!

Diese Idee wurde von dem damals bereits existierenden, kirchlich initiierten Runden Tisch
der Religionen sowie von der Herrnhuter Brüdergemeine Bern aufgenommen. Die Herrnhuter haben ihren bereits über vielfältige interreligiöse Erfahrungen verfügenden Pfarrer Hartmut Haas und seine Familie im Jahr 2000 nach Bern geschickt, um ein Haus der Religionen aufzubauen. Ohne den visionären Elan und das gewaltige finanzielle Start-Engagement der Herrnhuter wäre diese bahnbrechende Idee nicht zum Fliegen gekommen.
Das Haus der Religionen steht für ein friedlicheres Zusammenleben in Bern und der Welt.

Informationen zum Zentrum Europaplatz und zur Eröffnung

Hindu-Tempel
Hindu-Tempel<div class='url' style='display:none;'>/</div><div class='dom' style='display:none;'>rkmg.ch/</div><div class='aid' style='display:none;'>310</div><div class='bid' style='display:none;'>2113</div><div class='usr' style='display:none;'>3</div>

Moschee
Moschee<div class='url' style='display:none;'>/</div><div class='dom' style='display:none;'>rkmg.ch/</div><div class='aid' style='display:none;'>310</div><div class='bid' style='display:none;'>2099</div><div class='usr' style='display:none;'>3</div>

Christlicher Raum
christlicher Raum - mit Orgel<div class='url' style='display:none;'>/</div><div class='dom' style='display:none;'>rkmg.ch/</div><div class='aid' style='display:none;'>310</div><div class='bid' style='display:none;'>2098</div><div class='usr' style='display:none;'>3</div>

Raum der Alewiten
Raum der Alewiten<div class='url' style='display:none;'>/</div><div class='dom' style='display:none;'>rkmg.ch/</div><div class='aid' style='display:none;'>310</div><div class='bid' style='display:none;'>2107</div><div class='usr' style='display:none;'>3</div>

Bereich der Buddhisten
Buddhastatue aus Thailand<div class='url' style='display:none;'>/</div><div class='dom' style='display:none;'>rkmg.ch/</div><div class='aid' style='display:none;'>310</div><div class='bid' style='display:none;'>2111</div><div class='usr' style='display:none;'>3</div>

Haus der Religionen (11.12.2014)
Besichtigung anlässlich der Pressekonferenz zur Eröffnung.
11.12.2014
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