Bergwochenende Kraftort

(30./31.08.2014) Bergwochenende Kraftort  <span class="fotografFotoText">(Foto:&nbsp;Gerhard&nbsp;Wyser)</span>: Melchsee-Frutt - Engstlenalp. Alle mussten sich konzentrieren, um sicher und unfallfrei unter der Geissfluh durchzukommen. <div class='url' style='display:none;'>/</div><div class='dom' style='display:none;'>rkmg.ch/</div><div class='aid' style='display:none;'>288</div><div class='bid' style='display:none;'>1707</div><div class='usr' style='display:none;'>108</div>
(30./31.08.2014) Bergwochenende Kraftort (Foto: Gerhard Wyser): Melchsee-Frutt - Engstlenalp. Alle mussten sich konzentrieren, um sicher und unfallfrei unter der Geissfluh durchzukommen.
(30./31. August 2014) Bei der Aufzählung, welche Tiere er alles heute gesehen hat, reichten die Finger eines Buben nicht aus. Und dies waren lediglich die Tiere, ganz zu schweigen aller anderen Wochenend-Eindrücke, die er dem Autor auf der Heimreise anvertraute...
Gerhard Wyser
Gestartet wurde, wie häufig bei den Anlässen der Jugendarbeit, beim Kiosk am Bahnhof Gümligen (respektive dort, wo er früher war ;-). Die Reise durchs Entlebuch führte die 25 Kinder und Jugendlichen nach Luzern, von da mit der Zentralbahn nach Sarnen, mit Postauto in die Stöckalp, um endlich kurz vor Mittag auf der Melchsee-Frutt anzukommen. Nebelschwaden hingen tief, aber immerhin war es angenehm warm und es regnete auch nicht. Schon bald wurde in den Steinen Mittagspause gemacht, wobei "Pause" nicht der richtige Ausdruck war - geklettert und herumgesprungen wurde mit vollem Mund, die Entdecker waren in ihrem Element.

Über die Tannalp gings dann hinüber zur Engstlenalp, ein guter Wanderweg führte unter der Geissfluh hindurch. Das alterwürdige Berghotel Engstlenalp war von weither sichtbar - sofern die Nebelschwaden mal aufrissen...

Im Massenlager sah's nach kurzer Zeit so aus, wie es bei 16 Kinder pro Schlag zwangsläufig aussehen muss, inklusive den Geschmäckern der nicht mehr trockenen Socken. Es freuten sich alle auf das einfache, aber feine Spaghettiessen. Den Abendspaziergang zum Kraftort - nur eine Viertelstunde hinter der Unterkunft beim See - nutzen viele, um ihre Energiereserven aufzutanken, so wie dies auch empfohlen wird. Diese Energie wurde zum Glück gut gespeichert und nicht gleich eingesetzt beim Zubettgehen. Bald schon fielen alle in den tiefen Bergschlaf...

Leider hingen die Nebelschwaden tief, sodass der geplante Murmeliweg via Jochpass nicht möglich war. Dafür gings in die Schau-Käserei. Das Staunen über die Arbeitsgänge beim Käsemachen mündete in einem wahren Ansturm auf die Verkaufstheke. Viele kauften sich ein kleines Stück Käse für unterwegs oder als Heimbringsel für die Eltern. Schön zu sehen, dass Sackgeld auch für gesunde Sachen investiert wird!

Während der Mittagspause wurden Murmeltiere beobachtet und die ganze Umgebung rund um den Kraftort erkundet. Beim Stauen eines Baches entdeckten einige sogar ein Schlage - womit eben die Finger zum Aufzählen der entdeckten Tiere kaum mehr reichten. Die Postauto-Heimfahrt führte nach Meiringen, wo gerade noch ein Umzug der Treichler (Glockenschwinger) bestaunt werden konnte. Im Zug über Interlaken und Thun wars gewohnt lebendig...

Ein grosses Kompliment an die Kinder und Jugenlichen: die erhaltenen Rückmeldungen (vom Hotelier bis zu den anderen Passagieren) über das Verhalten der ganzen Gruppe waren durchaus positiv. Es het gfägt!

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