In Erinnerung an Clemens Besmer: «Alles wirkliche Leben ist Begegnung»

Clemens Besmer <span class="fotografFotoText">(Foto:&nbsp;Christoph&nbsp;Knoch)</span><div class='url' style='display:none;'>/</div><div class='dom' style='display:none;'>rkmg.ch/</div><div class='aid' style='display:none;'>144</div><div class='bid' style='display:none;'>1448</div><div class='usr' style='display:none;'>3</div>
Clemens Besmer (Foto: Christoph Knoch)
Am 28. Februar 2014 ist Clemens Besmer gestorben. Er war zwischen 1985 und 1995 Pfarrer im Melchenbühl und hat die letzten Jahre in Heimberg gewohnt. Der Trauergottesdienst findet statt am Freitag, 7. März, ca. 15 Uhr. Vorgängig Urnenbeisetzung auf dem Friedhof Seidenberg.
Viele im Quartier werden sich an ihn erinnern, der mit seinen vielfältigen Interessen und Fähigkeiten junge und alte Menschen im Quartier begleitet hat. Sein grosses Engagement galt der Ökumene und der Musik.




«Alles wirkliche Leben ist Begegnung» (Martin Buber)
Clemens Besmer wurde am 22. April 1930 als Sohn einer Bernerin und eines Innerschweizers in Naters geboren und wuchs als jüngstes von zehn Kindern in Brig im Oberwallis auf. Seine Mutter legte ihm die Liebe zur Musik in die Wiege. Eine ältere Schwester kaufte ihm ein erstes Klavier, auf dem Clemens Besmer autodidaktisch spielen lernte. Seine musikalische Begabung liess ihn grosse und kleine Werke komponieren, vom Schullied für ein Grosskind über die Lieder für seine Konfirmandinnen und Konfirmanden bis hin zu einer im Schlosshof von Trachselwald uraufgeführten grossen Symphonie. Eine Laufbahn als Berufsmusiker kam nicht in Frage, er entschied sich für eine Lehre als Schriftsetzer bei der Berner Firma Vögeli. Er hat nach der Matura an der Kirchlich-Theologischen Schule in Bern Theologie studiert und kam zu Hans Bietenhard ins Vikariat nach Steffisburg. Von dort zog die junge Familie von 1964 bis 1972 nach Wasen im Emmental. Von 1972 bis 1985 war er Pfarrer in Oberdiessbach.

Pfarrer im Melchenbühl
1985 kam die Familie nach Muri-Gümligen, wo er bis zu seiner Pensionierung im Jahre 1995 im Pfarrhaus Melchenbühl lebte und wirkte. Der ökumenische Arbeitskreis Bern-Ost, die Zusammenarbeit in der weltweiten Ökumene war ihm, dem unter Katholiken Aufgewachsenen wichtig. Daneben war er dankbar für seine Familie mit Kindern und Grosskindern. Seine letzten Lebensjahre hat Clemens Besmer in der Nähe von Sohn und Schwiegertochter in Heimberg verbracht. Die Kirchgemeinde Muri-Gümligen gedenkt seines Wirkens in Dankbarkeit.

Martin Koelbing/ck