Monatskollekte Februar 2014: «Mittagstisch St. Marien»

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14-02 Mittagstisch
Die Gruppe «Mittagstisch St. Marien» engagiert sich seit 2005 für Sans-Papiers und Menschen in Sachabgabezentrum für abgewiesene Asylsuchende. Jede Woche kochen Freiwillige und ermöglichen so Begegnungen und Gespräche.
Mittagstisch und Begegnungsort für Asylsuchende, Bern jeweils Donnerstag, ab 11-13.30 Uhr, Kirchgemeindehaus St. Marien, Wylerstrasse 26, 3014 Bern (Bus 20 bis «Wyleregg»)

Projekt seit 2005
Der «Mittagstisch Sankt Marien» besteht als ökumenisches Projekt seit 2005 in der gleichnamigen Pfarrei im Wylerquartier. Chri­stianne Vallat hat das Projekt damals begonnen. Seither treffen sich Donnerstag für Donnerstag gegen 40 Frauen, Männer, Kinder, die zum Teil seit über 10 Jahren als «Sans Papiers» in der Schweiz leben.

In St. Gallen hat Christianne den ersten Mittagstisch für Sans-Papiers in der Schweiz kennengelernt. «Das fehlt in Bern» war ihre erste Reaktion. Nach nur einem halben Jahr Vorbereitung hat die energische und zielstrebige pensionierte Ökonomin die Pfarrei St. Marien im Wyler gefunden, die jede Woche Küche und Gemeindesaal zur Verfügung stellt. Die reformierte und die römisch-katholische Gesamtkirchgemeinde sprachen das Geld. Bei der französischen Gemeinde, in der Kirchgemeinde Heiliggeist und anderen fanden sich Freiwillige.
Asylbewerberinnen und -bewerber mit «Nicht-Eintretens-Entscheid» aus den Aufnahmezentren dürfen alle zwei Wochen nach Bern fahren (in Absprache mit den Zentren). Diese Fahrtkosten machen den grössten Teil des Budgets aus. Ziel des von zahlreichen Freiwilligen getragenen Projekts ist, dass Menschen ganz am Rand mit anderen zusammen essen und sich austauschen können.