Zerstörungen auf dem Zionsfriedhof

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Zionsfriedhof: Grab von J.L. Schneller (Foto: Christoph Knoch)
Am Sonntag, 2. Februar 2014, fand ein armenisch-protestantischer Besuch auf dem anglikanisch-lutherischen Friedhof auf dem Zionsberg in Jerusalem statt.
Der gemeinsam von Anglikanern und Lutheranern betreute protestantische Friedhof auf dem Zionsberg ist das letzte Überbleibsel des gemeinsamen anglikanisch-lutherischen Bistums Jerusalem, das während einigen Jahrzehnten im 19. Jahrhundert die protestantische Präsenz in der Stadt geprägt hat.

Der Friedhof wurde von den Stürmen (und den sintflutartigen Regenfällen) in den beiden Wintern 2012/13 und 2013/14 heftig in Mitleidenschaft gezogen. Im Dezember / Januar 2013/14 kamen schlimmste Vandalenakte von jungen (unter 16-jährigen!) jüdischen Extremisten dazu. Zahlreiche Kreuze und Grabmonumente wurde mit roher Gewalt (es sieht aus wie mit Vorschlaghämmern) demoliert. Schmierereien waren am 2.2.14 keine zu sehen.

Inzwischen sind Ermittlungen im Gang und Bestrebungen, den Friedhof besser zu betreuen - was sicher den Platz für kiffende und trinkende Jugendliche jeglicher religiöser Zuordnung - weniger attraktiv macht. Der Zugang durch Löcher im Zaun und über Mauern ist relativ einfach, der offizielle für Besucherinnen und Besucher von der Gobat-School her ist hingegen eher kompliziert ....

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