BüX: Im Bauch des Berges

(14.09.2008) Im Bauch des Berges <span class="fotografFotoText">(Foto:&nbsp;Gerhard&nbsp;Wyser)</span><div class='url' style='display:none;'>/</div><div class='dom' style='display:none;'>rkmg.ch/</div><div class='aid' style='display:none;'>288</div><div class='bid' style='display:none;'>1386</div><div class='usr' style='display:none;'>108</div>
(14.09.2008) Im Bauch des Berges (Foto: Gerhard Wyser)
(14.09.2008) Die Wettergötter hielten Wort, respektive hielten sich an die Prognosen: es regnete in Strömen am Samstag morgen. Vom Rucksackpacken bis zum Treffpunkt am Bahnhof Gümligen war es eindeutig klar, welche Ausrüstung angezogen werden musste…
Gerhard Wyser
Die Fahrt bis Oberdorf SO verlief problemlos, kurz vor Mittag dann kam ein erster Höhepunkt: Das altehrwürdige „Sässeli“ auf den Weissenstein, welches noch nicht weiss, ob sein letztes Stündchen bald geschlagen hat oder ob es dank Heimatschutz den nächsten Generationen erhalten bleibt…

Die offenen, seitlichen Zweiersesseli wurden zum Abenteuer, denn wir waren Wind, Nebel und strömendem Regen ausgesetzt. Unsere Gruppe kam zwar kühl, aber strahlend oben an. Der kurze Fussmarsch zum Hinterweissenstein reichte bereits, dass wir alle „pflotschnass“ waren. Nun gut, wir freuten uns auf die hoffentlich trockene Höhle. Im Umkleideraum, wo sich die Gruppen jeweils besammeln, um geführt in’s Nidleloch hinabzusteigen, konnten wir an der Wärme pic-nicen und uns wieder aufwärmen.

Dann der nahende Höhepunkt: Unsere Höhlenführerteam instruierte uns und verteilte die – wie sich später herausstellen sollte – sehr wichtigen Schutzhelme mit der noch wichtigeren Stirnlampe. Das Abenteuer kann beginnen!

Im Eingang der Höhle war es kühl und neblig, dadurch auch glitschig. Weiter drinnen war es zwar immer noch kühl, was wir dank der Bewegung und der Aufregung nicht bemerkten, aber es war trocken, ja sogar staubig. Die Gruppe meisterte alle Passagen, wie z.B. den „Jumpfernschlupf“ mit Bravour, man half sich gegenseitig, gab Tipps und Tricks weiter. Die Orientierung ist sehr schwer in der Höhle, zum Glück hatten wir erfahrene Führer dabei, die uns nach knapp vier Stunden sicher wieder aus der Höhle geleiteten.

Im Gasthof Hinterweissenstein durften wir eine warme Dusche geniessen und natürlich freuten sich alle auf ein nahrhaftes, warmes Nachtessen. Davor und auch danach frönten die Kids dem Kartenspiel. Alle männlichen Wesen wurden ungehemmt und wiederholt verheiratet… Im Matrazenlager kehrte nach dem gemeinsamen Singen und mehreren „Promi-Raten“ dann spät doch noch Ruhe ein.

Das Wetter war beim Aufstehen nicht viel besser als am Samstag, ausser dass es nicht mehr kübelte. Nach dem stärkenden z’Morgä und einem Spiel – um noch nicht ans Wetter raus zu müssen – gings dann doch in den stockdicken Nebel. Zum Glück hat es mittlerweile aufgehört zu regnen. Auf dem Weg zurück zum Bahnhof Oberdorf SO konnten wir dann sogar an einem sonnigen Plätzchen picnicen, wie doch diese Sonnenstrahlen eine Wohltat waren!

In Solothurn machten wir noch einen kurzen Abstecher in die Altstadt. Wir besuchten die Kathedrale, und schon mussten wir wieder auf den Zug. In der RBS dann gabs nochmals ein „Tier-Raten“, wobei sogar andere Zugsreisende mitfieberten.

Ein ganz gelungenes Wochenende mit einer zwar kleinen, dafür aber hoch motivierten Gruppe. Wir hoffen, im Rahmen der BüX noch viele weitere solche Abenteuer anbieten zu können…


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