BüX: Winterwochenende

(19.01.2009) Winterwochenende im Jura <span class="fotografFotoText">(Foto:&nbsp;Gerhard&nbsp;Wyser)</span><div class='url' style='display:none;'>/</div><div class='dom' style='display:none;'>rkmg.ch/</div><div class='aid' style='display:none;'>288</div><div class='bid' style='display:none;'>1351</div><div class='usr' style='display:none;'>108</div>
(19.01.2009) Winterwochenende im Jura (Foto: Gerhard Wyser)
(19.01.2009) Was kommt einem als allererstes in den Sinn beim Lesen des Titels? Energie, Winter oder doch Wochenende? Egal, wir konnten alles zusammenpacken und auch richtiggehend geniessen…
Gerhard Wyser
Wir waren zwar nur ein kleines Grüppchen, doch die sieben Kinder und Jugendlichen waren dafür hochmotiviert. Nur schon die Reise per Zug und Postauto forderte unsere Körperenergie, da wir vier Mal umsteigen mussten (Bern, Solothurn, Oensingen, Balsthal). Aber so lernt man schliesslich die Schweiz kennen! In Langenbruck konnten wir direkt unser Quartier beziehen: den Pfarrhauskeller. Dieser war aber gar nicht – wie der Name erahnen liess – müffelig und ungemütlich, sondern extrem schön, hell und perfekt eingerichtet für uns. Die dortige Pfarrerin Sybille Knieper hat sogar noch ein kleines Willkommensgeschenk hingestellt.
Schon bald wurden wir von Ursula Dold im Oekozentrum oberhalb des Dorfes erwartet. Im Oekozentrum konnten wir viel Wissenswertes über Energie lernen. Ja, wer weiss schon, was „graue Energie“ ist? Wo kommen denn unsere Einzelteile unseres Händys her? Wir wissen dies jetzt! Oder welche Haushaltsgeräte sind Stromfresser, was können wir gegen Standby-Stromverschleiss tun? Unsere Körperenergie wurde gefordert beim Vergleich von herkömmlichen Glühlampen und Energiesparlampen. Und wer weiss schon den Unterschied von Solarzellen und Sonnenkollektoren? Eben, ein paar sehr interessante Stunden, und draussen schien die nachhaltigste aller Energieen, nämlich die Sonne! Nach soviel Kopfenergie konnten wir doch noch unsere Fussenergie betätigen und machten einen Spaziergang zur natürlichen Ski-Sprungschanze (einst die Grösste schweizweit mit 70-Metern-Sprüngen!). Nach dem Z’Nacht im Restaurant „Jura“ machten alle noch Spiele, und eine Vorlesegeschichte von Renata Rickenbach rundete den tollen Tag ab. Dass wir auf dem harten Boden schliefen, störte überhaupt niemanden…

Am Morgen war der angesagte Dauerregen noch nicht angekommen im Dorf, nach einem feinen Z’Morgä im „Kreuz“ also schnell die Schlitten packen (diese suchte Geri noch schnell im Dorf zusammen) und auf der Skipiste (!) sich austoben. Denn die Solarbobbahn war gar nicht in Betrieb und der Abfahrtskänel noch voller Schnee. Spass machte es allemal. Auf dem Rückweg zum Pfarrhaus setzte der Dauerregen doch noch ein – er störte aber beim gemütlichen Picnicken, Spielen, Packen und Putzen nicht wirklich. Auf der Heimreise überliessen wir unsere Energie dem öffentlichen Verkehr, der uns durch ein trübes Mittelland wieder plangemäss nach Hause brachte.


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