BüX: Biberspuren-Suche

(03.12.2008) Biberspuren suchen <span class="fotografFotoText">(Foto:&nbsp;Gerhard&nbsp;Wyser)</span><div class='url' style='display:none;'>/</div><div class='dom' style='display:none;'>rkmg.ch/</div><div class='aid' style='display:none;'>288</div><div class='bid' style='display:none;'>1349</div><div class='usr' style='display:none;'>108</div>
(03.12.2008) Biberspuren suchen (Foto: Gerhard Wyser)
(03.12.2008) Eine bunte Schar von velofahrenden Kindern versammelt sich beim Mediamarkt in Gümligen… Was sie wohl vorhaben lässt sich kaum erahnen. Sie sind dick eingepackt, tragen ein Säckchen mit sich und die Velos sind alle ausgerüstet mit Licht…
Gerhard Wyser
Nach einer kurzen Velofahrt wird der Grund für diese Unternehmung ersichtlich: Der in Gümligen wohnende Umweltpädagoge Stephan Zürcher packt - nach ein paar Erklärungen zur schönen Aussicht über Märchligenau und das Aaretal - aus seinem Koffer ein echtes Biberfell aus! Die Kinderschar kam hierher, um Biberspuren zu suchen. Stephan Zürcher macht auch sofort klar, dass wir sicher keine der zahlreich hier lebenden Biber sehen werden. Aber dafür können wir über das Fell streichlen, die unterschiedlichen Hinter- und Vorderfüsse genau untersuchen und über die Fell-Haar-Dichte fachsimpeln (beim Biber wachsen pro Quadratcentimeter 20'000 Haare!). An einem echten Biber-Schädelknochen können wir uns über die Schärfe der Nagezähne vergewissern, durch welche die bekannten Baum-Fäll-Spuren entstehen.

Übrigens hatten wir mildes, ja sogar sonniges Dezemberwetter, was wir natürlich sehr schätzten.

In der Märchligenau fanden wir dann sofort und überall Biberspuren. Das Biberpaar, das während dem Hochwasser 1999 vom Dählhölzli ausgebüXt ist, hat sich mittlerweile auf ca. 8 Biberfamilien erweitert. Stephan Zürcher erklärt viel Wissenswertes über das Leben und Wirken der Biber, die Kinder suchen mit grossem Eifer immer wieder neue Spuren, sammeln Nagespäne und abgenagt Zweige, ja sogar beidseitig abgenagte Stämme werden heimgetragen!

Nach einem Z’Vieri gab’s Biberli (!) zu essen und beim Eindunkeln machten wir uns zufrieden und erfüllt wieder auf den Heimweg (was auch das zwingend erforderliche Velolicht erklärt).

Ich vermute, dass bei den Kindern nun der Wunsch gewachsen ist, die Biber live zu sehen. Dies werden wir versuchen zu ermöglichen in der nächste Sommer-BüX. Im August schleichen wir uns absolut lautlos ins Geäst am Wasser und können so die Biber beobachten!

Bis dahin gibt es aber noch viele andere BüX-Abenteuer, wer hat Lust darauf? Über noch freie Plätze gibt unsere Homepage Auskunft.


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