BüX: Outdoorklettern

(20.03.2010) Outdoorklettern <span class="fotografFotoText">(Foto:&nbsp;Gerhard&nbsp;Wyser)</span><div class='url' style='display:none;'>/</div><div class='dom' style='display:none;'>rkmg.ch/</div><div class='aid' style='display:none;'>288</div><div class='bid' style='display:none;'>1322</div><div class='usr' style='display:none;'>108</div>
(20.03.2010) Outdoorklettern (Foto: Gerhard Wyser)
(20.03.2010) Es war ein wenig zu optimistisch, so früh im Frühling in die Wände zu gehen. Am 6. März herrschten Temperaturen um die Null Grad, und es tobte ein veritabler Schneesturm. Glücklicherweise hatten wir ein Verschiebedatum vorgesehen…
Gerhard Wyser
Am 20. März wars dann frühlingshaft warm angesagt, ganz leichte Tropfenneigung. Ausser ein paar zählbaren Tropfen hatten wir wettermässig einen tollen Tag – und mussten nicht als Notlösung in die Kletterhalle in Thun…

Die Reise mit den erwarteten 10 Teilnehmenden verlief problemlos. Bis auf die kleinere Unsicherheit, in welchem Zugsteil wir in Münsingen nun einsteigen mussten, damit wir dann in Burgholz (im Simmental) vor verschlossener Türe nicht aussteigen hätten können – nicht einmal im Bahnhof Münsingen konnten sie eine richtige Antwort geben, wie wir dann im Zug erfahren mussten...

Im Steinbruch erwarteten uns Reto und Dominic die Kletterlehrer. Sie hatten bereits vor unserer Ankunft vier Routen bereitgestellt, d.h. die Seile hingen schon. Toprope-klettern nennt sich diese sichere Kletterart, da man bei jedem Schritt gesichtert ist. Das „Gstältli“ (Klettergurt) anziehen will geübt sein, es dauerte bis dann alle Schlaufen und Riemen am richtigen Ort sassen. Dann zum wichtigsten Knoten, dem Sicherungsknoten oder Halbmastwurf. Auch der wollte geübt sein, aber am Ende des Tages konnten ihn wirklich alle blindlings.

Dann gings voller Tatendrang los: Wie Sprungfedern gingen alle hoch! Immer doppelt gesichert, d.h. zwei Sicherungspersonen hintereinander. Bald wurde schon gefachsimpelt, wer jetzt welche Route (die Schwierigkeitsgrade sind mit Nummern angegeben) wie meistern konnte – und natürlich wer es lockerer schaffte.

Nach dem Mittagessen – bei diesem schönen Wetter eröffneten wir selbstverständlich die Grillsaison – gings weiter, bis alle die vier Routen ausgiebig ausprobieren hatten. Dann wechselten wir noch den Standort und Routen, und siehe da, der Ehrgeiz wurde grösser, auch wenn die Finger, Hände und Arme immer schmerzerfüllter wurden.

Abwechslung sorgten die lokalen Jäger, die in den Steinbruch gekommen waren, um ihre Installationen aus dem Winterschlaf zu wecken und bereitzustellen. Aber keine Angst, der Steinbruch ist entweder offen für die Kletterfreunde oder für die Jäger, da es sonst offensichtlich gefährlich würde. Die beweglichen Ziele waren natürlich hochspannend…

Ein rundum gelungener Tag mit zufriedenen Kindergesichtern, es kamen dank der kleinen Teilnehmerzahl alle oft zum klettern. Ich denke, es waren alle müde und voller Eindrücke für eine wohlverdiente Nacht. Vermutlich schlich sich in der Nacht bei den Meisten ein kleinerer oder grösserer Muskelkater in Arme und Hände…


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