BüX: Winterwochenende im Jura

(21.02.2010) Winterwochenende im Jura <span class="fotografFotoText">(Foto:&nbsp;Gerhard&nbsp;Wyser)</span><div class='url' style='display:none;'>/</div><div class='dom' style='display:none;'>rkmg.ch/</div><div class='aid' style='display:none;'>288</div><div class='bid' style='display:none;'>1320</div><div class='usr' style='display:none;'>108</div>
(21.02.2010) Winterwochenende im Jura (Foto: Gerhard Wyser)
(21.02.2010) Welch ein geniales Wochenende! Wir alle sind zwar erschöpft, aber überglücklich zurückgekehrt von diesem Winterwochenende in den jurassischen Freibergen. Aber alles der Reihe nach.
Gerhard Wyser
Erwartungsfroh standen also 13 Kinder am Bahnhof Gümligen, zwei meldeten sich leider kurzfristig noch ab. Die Wetterprognosen waren nicht perfekt, aber optimistisch, es hat noch hinuntergeschneit bis ca. 800m. Die Reise führte uns von Bern über Biel, Sonceboz und Tavannes nach La-Chaux-des-Breuleux. Jaja, die Kinder zählten fleissig mit und fragten mich unzählige Male, wie oft wir noch umsteigen mussten und wie viele Minuten wir nun in diesem Zug sitzen bleiben konnten…

Schon nach wenigen Metern auf der schwarz geräumten Strasse trafen wir an, was uns noch das ganze Wochenende erwartete: Frisch verschneite Schneepfade! Aber auch dort, wo ein Weg war…die Kinder liessen sich nicht davon abhalten, durch den tiefen Schnee zu stapfen. Mittagshalt mit anschliessender Schneeballschlacht, und schon waren wir in Le Roselet, wo wir zu einer Führung durch die Stallungen der „Stiftung für das Pferd“ angemeldet waren.

Le Roselet ist quasi wie ein Altersheim für Pferde: sie müssen nicht mehr arbeiten und dürfen einfach ihre Pension geniessen, ab dem Alter von 18 Jahren. Unzählige Fragen wurden gestellt, und bevor die Fachfrau jeweils eine Antworte geben konnte, wurden drei weitere Fragen gestellt… tja, eben, BüXlerInnen sind wissbegierige Menschen! Nach einer Stunde mit Erklärungen zu den Pensionären im Freigehege, Eseln, Freibergerzucht, Ponys und den Stallungen mit dem Kraftfutter (ja, einige fanden das Kraftfutter so gut wie das Z’Morgemüesli) waren wir doch froh, im Relais Roselet eine warme Ovi trinken zu können.

Weiter zu Fuss bis nach Les Emibois, wo wir den Zug nahmen, der uns bis vor die Haustüre der Jugendherberge in Le Bémont chauffierte.

Die Jugendherberge Le Bémont war extra für uns geöffnet worden, wir hatten sie praktisch für uns alleine! Das Beziehen der Zimmer (wer neben wem schlafen darf) und Spielen (vor allem PingPong, entlehnt gegen die Sicherheit von div. Armbanduhren…) beschäftigte uns bis zum feinen Z’nacht.

Am Abend wollte natürlich niemand seine Müdigkeit eingestehen, obwohl doch vom Verhalten her alles darauf hinwies… um 10 Uhr 30 war dann aber doch Ruhe eingekehrt in den 2 Schlägen.

Am Sonntagmorgen machten wir uns - nach einem ausgiebigen Z’Morgä-Buffet - auf den Weg zum Etang de Gruère, natürlich querfeldein! Wo kann man schon über unberührte Winterlandschaften stapfen, und dies bei schönstem Sonnenschein?

Aber anstrengend war’s schon, so durch den sich aufweichenden Schnee, die Frage nach dem wie weit geht’s noch? wurde immer öfters gestellt (am Ende ca. alle 10 Sekunden…). Ich glaube, es war niemand unglücklich darüber, endlich am Etang de Gruère angekommen zu sein, wo wir unser PicNic am vermeintlichen Ufer des Moorsees (der Etang war nur eine schneeweisse Ebene…) verzehrten.

Noch die letzte Strecke rund um den mystischen See zum Postauto, und dann begann unsere Rund-Heim-Reise von Neuem: Umgestiegen in Les Reussiles, Le Noirmont, La Chaux-de-Fonds, Neuchâtel und schlussendlich in Bern. Naheliegend bei fünf mal umsteigen, dass es uns nicht langweilig wurde - die Kinder wären sonst vor körperlicher Müdigkeit vom Schneestapfen fast eingeschlafen.

Wie gesagt, ein tolles Wochenende, gute Stimmung trotz körperlich anstrengenden Passagen… Lachende Kindergesichter, draussen in der Natur beim Bewegen, sind immer noch etwas vom Schönsten, was es gibt!

Bilder der Jugendarbeit gibt es hier.



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