BüX: Schnupperkurs Fischen

(26. Aug. 2010) Schnupper-Fischen <span class="fotografFotoText">(Foto:&nbsp;Gerhard&nbsp;Wyser)</span><div class='url' style='display:none;'>/</div><div class='dom' style='display:none;'>rkmg.ch/</div><div class='aid' style='display:none;'>288</div><div class='bid' style='display:none;'>1302</div><div class='usr' style='display:none;'>108</div>
(26. Aug. 2010) Schnupper-Fischen (Foto: Gerhard Wyser)
(26.08.2010) Was ist der Unterschied von einem „Schteibisser“ und einem „Güegi“? Wie erkennt man eine Bachforelle? Was ist „elektrisch fischen“? Fragen, die leicht zu beantworten sind für die sechs BüXlerinnen und BüXler, welche bei schönstem Spätsommerwetter mit nach Münsingen gekommen sind.
Gerhard Wyser
Beim Vereinshaus in der Erlenau erwarteten uns drei Fachmänner des Fischereivereins Aaretal
Dort erfuhren wir zuerst viel Wissenswertes übers Fischen: die wichtigsten Fische in der Aare (die Bachforelle erkennt man an den roten Punkten), über die verschiedenen Stadien und Lebensräume während eines Fischleben und über das natürliche Fischfutter (z.B. die Köcherfliegenlarve mit Köcher „Schteibisser“, welche einen Köcher aus kleinen Steinen mit sich rumträgt. Dies im Gegensatz zur Köcherfliegenlarve ohne Köcher „Güegi“, welche keinen Köcher hat, dafür aber Netze baut für die Nahrungssuche). Beim „Elektrisch fischen“ wird mit einem Gerät Gleichstrom durchs Wasser geleitet, damit die Fische angezogen werden, um sie dann mit dem Netz herauszufischen. Diese Methode darf aber nur für Aufzuchtzwecke eingesetzt werden (um Eier und Samen zu gewinnen für die Aufzucht), und es braucht wegen der Gefährlichkeit des Stroms eine Spezialausbildung.

Vor dem Haus durften dann alle die ersten Trocken-Wurfübungen unter fachkundiger Leitung machen. Die Angel auszuwerfen sieht nämlich viel einfacher aus als es selbst zu tun.
In der Hunzigenau in Rubigen suchten wir dann mit Hilfe des Fischereibiologen in den Steinen eben diese verschiedenen Larven, die als natürliches Fischfutter dienen. Ebenso wurden uns verschiedene Wurf- und Einzugstechniken demonstriert.

Es war zwar nur eine kleine Gruppe BüXler, aber dafür wurden hunderte von Fragen gestellt – und natürlich wurden alle Fragen fachmännisch beantwortet. So verflog der Nachmittag im Fluge, und mit zufriedenen Gesichtern durften wir wieder zurückkehren.


Bilder der Jugendarbeit gibt es hier.



Nähere Infos zur BüX gibt es hier

Weitere Infos zur Jugendarbeit gibt es hier