BüX: In den Bäumen

(09. Juni 2010) In den B&auml;umen <span class="fotografFotoText">(Foto:&nbsp;Gerhard&nbsp;Wyser)</span><div class='url' style='display:none;'>/</div><div class='dom' style='display:none;'>rkmg.ch/</div><div class='aid' style='display:none;'>288</div><div class='bid' style='display:none;'>1293</div><div class='usr' style='display:none;'>108</div>
(09. Juni 2010) In den Bäumen (Foto: Gerhard Wyser)
(09.06.2010) Unser langjähriges Angebot erfreut sich nach wie vor grosser Beliebtheit: Die Warteliste war wieder länger als die der Berücksichtigten. Nicht einmal alle A-Wünsche konnten wir mitnehmen – es waren deren 28 - , umso mehr freuten sich natürlich die 16 anwesenden Kinder auf den Nachmittag im Seilpark bei schönstem Sommerwetter.
Gerhard Wyser
Damit wir dann in Vierergruppen – begleitet von je einer erwachsenen Person – in die verschiedenen Parcours einsteigen konnten, ist eine ganze Reihe von sicherheitsrelevanten Prozeduren zu absolvieren, welche übrigens von ROPETECH vorgeschrieben sind. ROPETECH ist die Firma, die den Seilpark am Thunplatz betreibt (www.ropetech.ch). Nichts wird dem Zufall überlassen. Im Folgenden nun ein Einblick in diese Sicherheitsvorkehrungen:

Es fing schon zu Hause an. Im Bestätigungsbrief haben die Kinder die Anleitung erhalten, wie sie sich persönlich übers Internet registrieren müssen.. Als Vorbereitung mussten sie die Parkregeln lesen und danach den ONLINE-TEST machen und bestehen. Dies um sicher zu sein, dass jedeR TeilnehmerIn verstanden hat, dass JedeR selbst für seine/ihre persönliche Sicherheit verantwortlich ist. Vom ONLINE-TEST mussten die Kinder den Testresultats-Ausdruck mitbringen.

Dieser Ausdruck wurde dann im Seilpark wieder eingescannt, dafür bekamen nun alle die genau auf sie persönlich registrierte Ausrüstung mit einem Formular für weitere Kontrollen.

Das Anziehen der Ausrüstung wurde von einer Mitarbeiterin von Ropetech vorgezeigt, und alle mussten ihr angelegtes „Gschtältli“ (Klettergurt) von ihr kontrollieren lassen, was sie mit ihrer Unterschrift beglaubigte.

Dann gings zum Übungsparcours. Dort zeigte sie ganz genau, wie die Rollen und Karabiner an welchen Drahtseilen eingehängt werden müssen. Anschliessend mussten alle diesen Übungsparcours absolvieren, beobachtet jeweils mit den Argusaugen von einer/einem PartnerIn, welche alle Handhabungen abhägelte und dafür unterschrieb. Mit der eigenen Unterschrift waren die Kinder nun endlich bereit, einzusteigen in die Parcours. Die Unterschrift der Erziehungsberechtigten - für Kinder obligatorisch - übernahm ich selbst.

All diese Sicherheits-Checks brauchen ihre Zeit, die Kinder sind natürlich ungeduldig und wollen endlich in die Höhe. Dass aber die Sicherungsmassnahmen vor dem kindlichen Entdeckertrieb kommen, ist selbstredend. Denn schlussendlich kann die begleitende Person nicht jede einzelne Handlung der Kinder hoch oben in den Bäumen kontrollieren. Jedes Kind muss zu jedem Zeitpunkt 100%ig sicher sein, was es gerade macht.

Die Freude überwog an diesem Nachmittag, der Nachmittag verlief ohne Zwischenfälle, zufriedene Gesichter überall, und ich wage zu behaupten, dass niemand zum letzten Mal im Seilpark gewesen ist…

Bilder dieses Seilparkbesuches findest Du hier.

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