Busan: Schwarze südafrikanische Pfarrerin singt das Lied aus der Liturgie in Afrikaans

&laquo;Alle nasies moet de here dien&raquo; <span class="fotografFotoText">(Foto:&nbsp;Christoph&nbsp;Knoch)</span><div class='url' style='display:none;'>/</div><div class='dom' style='display:none;'>rkmg.ch/</div><div class='aid' style='display:none;'>186</div><div class='bid' style='display:none;'>1276</div><div class='usr' style='display:none;'>3</div>
«Alle nasies moet de here dien» (Foto: Christoph Knoch)
«Alle nasies moet de here dien» - «Alle Nationen sollen dem Herrn dienen»

Eine Pfarrerin aus Südafrika stimmt im Morgengottesdienst vom 5.November 2013 das Lied «Alle Nationen sollen dem Herrn dienen» in afrikaans an.



Immer wieder überraschende Begegnungen
Der am 6. Dezember verstorbene Nelson Mandela war in vielen Erinnerungen und Berichten präsent. Unvergesslich seine Rede vor der Vollversammlung in Harare (1998). Dort hat er gedankt für die Unterstützung durch den Ökumenischen Rat. Sie war ihm eine grosse Stütze. Bewegend war in einem der Morgengottesdienste als eine südafrikanische Pfarrerin mit Tausenden in der Halle «Alle nasies moet de here dien» («Alle Nationen sollen dem Herrn dienen») angestimmt hat. Ein Lied in Afrikaans, der Sprache ihrer einstigen Unterdrücker. Die Predigt im Abschlussgottesdienst hat Pater Michael Lapsley, der Leiter des «Instituts zur Heilung von Erinnerungen» aus Kapstadt, Südafrika, gehalten. Er hat bei einem Anschlag des südafrikanischen Geheimdienstes beide Hände und ein Auge verloren. Sein Aufruf zur Versöhnung und einem starken Engagement aller Kirchen und Christen in und für die Welt, liess niemanden unberührt nach Hause reisen.
Christoph Knoch, Gümligen