OeME-Herbstagung am 30.11.13: «... und sie lebt! Ökumene als Ferment in Kirche und Gesellschaft»

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Fulbert Steffensky (Foto: Christoph Knoch)
Ökumene – Sauerteig in Kirche und Gesellschaft. Fulbert Steffensky hat in seinem Vortrag dazu aufgerufen, an der Ökumene weiter zu bauen und dabei in der Praxis durchaus auch kirchenoffizielle Verbote zu missachten.
Referat und Diskussion:
«Ökumene – Sauerteig in Kirche und Gesellschaft»
Fulbert Steffensky: Wichtig sind Gott und das Brot der Armen. Darin sind sich die Konfessionen einig. Diese Einigkeit lässt alle theologischen Bedenken verblassen. Dass der Glaube sich in den verschiedenen Dialekten der Konfessionen abspielt, ist ein Reichtum und bedeutet keineswegs ihre wirkliche Trennung.

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Bilder der Tagung

Programm der Tagung


... und sie lebt! Ökumene als Ferment in Kirche und Gesellschaft
• Wo besteht verbindliche ökumenische Zusammenarbeit als Dienst an der Gesellschaft?
• Was tragen ökumenische Spiritualität und verbindliche Gemeinschaften zur Bereicherung des vielstimmigen ökumenischen Konzerts bei?
• Welche Bedeutung hat heute die ökumenische Zusammenarbeit der Landeskirchen und weiterer Gemeinschaften und Gemeinden?

Diese Fragen sind wichtig, gerade wenn auf der Ebene der kirchlichen Hierarchien Ökumene zur Zeit kein vorrangiges Thema ist. Substanz und Dringlichkeit ökumenischer Dialoge werden sowohl von evangelischer als auch von katholischer Seite ernsthaft hinterfragt. Es scheint, dass es angesichts des Mitgliederschwundes in den Landeskirchen naheliegt, die eigene Konfession zu profilieren und sich auf die Vorgänge im eigenen Garten zu konzentrieren. An der OeME-Herbsttagung 2013 werden verschiedene ökumenische Ansätze von der lokalen bis zur internationalen Ebene sichtbar. Konkrete ökumenische Arbeit in den Gemeinden und Wege genuiner ökumenischer Spiritualität werden erinnert. Die Tagung soll dazu beitragen, Ökumene als Ort zu profilieren, wo Glaube, Liebe und Hoffnung gelebt, gefeiert und gesellschaftlich relevant werden.