Mein Herz schlägt für die Menschen

Brigitte Frey Stalder <span class="fotografFotoText">(Foto:&nbsp;Christoph&nbsp;Wagner)</span><div class='url' style='display:none;'>/</div><div class='dom' style='display:none;'>rkmg.ch/</div><div class='aid' style='display:none;'>4</div><div class='bid' style='display:none;'>1241</div><div class='usr' style='display:none;'>2</div>
Brigitte Frey Stalder (Foto: Christoph Wagner)
Mit einem kräftigen Applaus bestätigte die Kirchgemeindeversammlung vom 27.11.2013 die Wahl von Pfarrerin Brigitte Frey Stalder an das Pfarramt für Heimseelsorge. Sinkende Einnahmen zwangen im Budget 2014 zu Kürzungen bei den Beiträgen an Mission und Entwicklungszusammenarbeit. Dies wurde nicht von allen Versammlungsteilnehmern gutgeheissen.
Christoph Wagner
Seit der Änderung des Gesetzes über die bernischen Landeskirchen ist der Kirchgemeinderat für die Wahl von Pfarrpersonen zuständig. Die Kirchgemeinde Muri-Gümligen hat im Organisationsreglement festgehalten, dass die Kirchgemeindeversammlung die Wahl des Rats bestätigen muss. Dieses Verfahren wurde bei der Wahl von Pfarrerin Brigitte Frey Stalder in das Pfarramt für Heimseelsorge (50%) angewendet. Brigitte Frey bringt Erfahrungen aus verschiedenen Kirchgemeinden und Heimen mit. Bei ihrer Vorstellung hat sie betont: «Mein Herz schlägt für die Menschen. Ich will ihnen nahe und mit ihnen unterwegs sein.»
Die neue Arbeits- und Pfarrkreisaufteilung des Pfarrkollegiums wurde gutgeheissen.
Ab 1. Januar werden die Pfarrerinnen Karin Duru (Melchenbühl), Ella de Groot (Seidenberg) und Pfarrer Philippe Stalder (Muri) zu 80 % und Pfarrer Christoph Knoch (Thoracher-Villette) zu 90% tätig sein. Pfarrerin Susanna Bleuer wird bis zu ihrer Pensionierung Ende April in den Heimen und im Melchenbühl zu 60% angestellt sein. Ab 1. Mai wird das Heimseelsorgepfarramt von Brigitte Frey Stalder übernommen. Die Pfarrstelle Gümligen (70%) ist noch nicht besetzt.

Düstere Finanzen
Willy Mühlematter als «Finanzminister» der Kirchgemeinde entwarf beim Finanzplan ein düsteres Bild, da die Einnahmen massiv zurückgehen. Trotz Sparapellen wird für das Jahr 2014 mit einem Defizit von gut Fr. 142‘000 gerechnet. Dass wegen der Einsparungen auch die Beiträge an die Hilfswerke und Institutionen im In- und Ausland gekürzt werden mussten, kam nicht bei allen Kirchenmitgliedern gut an. Ein Antrag, die Kirchensteueranlage so weit zu erhöhen, dass die bisherigen Beiträge beibehalten werden könnten, wurde aber abgelehnt.
Beim abschliessenden Apéro konnten die Teilnehmenden Brigitte Frey kennen lernen oder auch weiter über Finanzpolitik oder andere kirchliche Themen austauschen.

Das Protokoll der Versammlung finden Sie nach dessen Fertigstellung auf der Seite Kirchgemeindeversammlung