Prof. Meehyun Chung, Yonsei-Universität (2.11.13)

Prof. Dr. Meehyun Chung <span class="fotografFotoText">(Foto:&nbsp;Christoph&nbsp;Knoch)</span><div class='url' style='display:none;'>/</div><div class='dom' style='display:none;'>rkmg.ch/</div><div class='aid' style='display:none;'>186</div><div class='bid' style='display:none;'>1216</div><div class='usr' style='display:none;'>3</div>
Prof. Dr. Meehyun Chung (Foto: Christoph Knoch)
Meehyun Chung ist seit März 2013 Professorin für Systematische Theologie und Universitätspfarrerin an der Yonsei Universität in Seoul.
Meehyun Chung wurde für ihr Buch “Reis und Wasser. Eine feministische Theologie in Südkorea” mit dem Förderpreis der Marga-Bührig-Stiftung ausgezeichnet. Die promovierte reformierte Pfarrerin habe dem deutschsprachigen Publikum südkoreanische Frauengeschichte in ihrer befreienden Dimension zugänglich gemacht, hiess es bei der Preisverleihung im Basler Literaturhaus.

Gespräch von Meehyun Chung und Judith Wipfler («Perspektiven») am 10. November 2013



Interview von Christoph Knoch mit Meehyun Chung am 3. November 2013


Pfrn. Dr. Meehyun Chung
Die 1963 in Seoul, Südkorea, geborene Meehyun Chung ist Pastorin der koreanischen presbyterianischen Kirche. Sie studierte deutsche Literatur und Philosophie sowie Theologie in Seoul. Ihr Theologiestudium setzte sie an der Universität Basel fort. 1993 wurde sie in Basel mit ihrer Dissertation «Karl Barth – Josef L. Hromádka – Korea» promoviert und unterrichtete daraufhin systematische und feministische Theologie an der EWHA Universität in Seoul. Ehrenamtlich arbeitete sie in einer Gemeinde der Presbyterian Church in the Republik of Korea (PROK) mit Gruppen junger Erwachsener und war als Vizepräsidentin der «Ecumenical Association of Third World Theologians» (EATWOT) tätig.

Für ihre wissenschaftliche Arbeit erhielt Meehyun Chung 2006 als erste Frau den Karl-Barth-Preis der Union Evangelischer Kirchen (UEK). Der Preis würdigt die Vermittlung der Theologie Karl Barths in eine andere Kultur und deren Verknüpfung mit den gesellschaftspolitischen Fragen in Korea. Laut Jury habe sie durch ihre Art der Theologievermittlung den ökumenischen Austausch und Zusammenhalt der christlichen Gemeinde befördert.

Von 2005 bis 2013 leitete sie die Abteilung «Frauen und Gender» bei mission 21 in Basel. Zu den Schwerpunkten ihrer Arbeit gehörten die Kooperation mit Frauen und Frauennetzwerken in den Partnerkirchen in Afrika, Asien und Lateinamerika sowie die Weiterentwicklung feministischer Theologie aus südlicher Perspektive.

Quelle: Frauenmahle