Eröffnungstag der Vollversammlung (30.10.13)

Pia Grossholz-Fahrni und Lucien Boder (Busan) <span class="fotografFotoText">(Foto:&nbsp;Christoph&nbsp;Knoch)</span><div class='url' style='display:none;'>/</div><div class='dom' style='display:none;'>rkmg.ch/</div><div class='aid' style='display:none;'>186</div><div class='bid' style='display:none;'>1178</div><div class='usr' style='display:none;'>3</div>
Pia Grossholz-Fahrni und Lucien Boder (Busan) (Foto: Christoph Knoch)
Mit einem Gottesdienst beginnt die Vollversammlung. Musik auf koreanischen Instrumenten, Texte aus verschiedenen Kontinenten und verschiedenen Sprachen, eine (zu) lange Predigt von Karekin II. und das gemeinsam gelesene Bekenntnis von Nizäa-Konstantinopel haben die Feier geprägt.
Die beiden Synodalräte Pia Grossholz-Fahrni und Lucien Boder der Berner Kirche sind in Busan mit dabei.

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Ökumenische Gottesdienste darf es aus Rücksicht auf viele der orthodoxen Kirchen (leider) nicht geben. So gestaltet die Liturgiegruppe zu Eröffnung und Abschluss immer eine Feier mit liturgischen Elementen aus verschiedenen kirchlichen Traditionen. Thematisch wurde die belastete Geschichte der Beziehungen zwischen Nord und Süd aufgenommen, indem Lesungen aktueller Texte Konfliktsituationen benannt haben. Beeindruckend war die Umsetzung der Texte in Ausdruckstanz. Auf die Lesung des Evangeliums in aramäisch folgte die Predigt von Karekin II. Schade, war sie viel zu lang - und in Armenisch, einer Sprache, die nur wenige verstehen (die Übersetzung lag auf). ("Message of blessing from His Holiness Karekin II, Supreme Patriarch and Catholicos of all Armenians, at the opening prayer on the WCC 10th Assembly").

Das Glaubensbekenntnis und das Unservater haben alle miteinander in verschiedenen Sprachen gelesen und gebetet. Hier wird Ökumene ganz stark spürbar.

Die Präsentation der koreanischen Gastgeber im Rahmen des Eröffnungsplenums war äusserst dicht. Die musikalisch-theatralische Umsetzung berührend. Deutlich wurde in der Darstellung der Geschichte Koreas wie das Land immer wieder unter Invasionen gelitten hat - das melodramatische Ende wurde sehr fröhlich aufgelöst, indem Kardinäle, Bischöfe und SynodepräsidentInnen gemeinsam mit den Schauspielern auf der Bühne zu einem Reigen aufgefordert wurden.

Christoph Knoch, zZt in Busan / Südkorea
Busan
28.10.2013
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