Fastenbrechen im Thoracherhus

Fastenbrechen <span class="fotografFotoText">(Foto:&nbsp;Christoph&nbsp;Knoch)</span><div class='url' style='display:none;'>/</div><div class='dom' style='display:none;'>rkmg.ch/</div><div class='aid' style='display:none;'>140</div><div class='bid' style='display:none;'>1056</div><div class='usr' style='display:none;'>3</div>
Fastenbrechen (Foto: Christoph Knoch)
Zum Ende des Ramadans haben am vorletzten Tag des Fastenmonats muslimische Familien aus Muri-Gümligen zum gemeinsamen Znacht ins Thoracherhus eingeladen.
Die Kirchgemeinde hat den Raum zur Verfügung gestellt und die Einladung zum Abend gestreut, das orientalische Fastenessen (Datteln, Milch, Eier und eine kräftige Suppe) wurde von zuhause mitgebracht. Gedanken zum Fasten aus muslimischer und christlicher Perspektive und das Abendgebet der Männer in Richtung Mekka gaben den christlichen Gästen einen Einblick in die andere Religion. Skeptische Stimmen aus der Gemeinde Muri-Gümligen waren im Vorfeld zu hören - leider hat es niemand gewagt, an diesem Begegnungsabend mit dabei zu sein. Jene, die den Weg ins Thoracherhus gefunden haben, nahmen bleiben Eindrücke mit nach Hause. Die andere religiöse Tradition ist unbestrittener Massen vor allem für reformiert geprägte äusserst fremd, spätestens beim Tee und den Süssigkeiten steht aber wieder die menschliche Begegnung um Zentrum.
ck

Gedanken zum Fastenbrechen von Anne-Claude Slongo