Maiausflug: "Bachmann' s Alphornmacherei"

Der Meister am Werk <span class="fotografFotoText">(Foto:&nbsp;Gerhard&nbsp;Wyser)</span>: Herr Bachmann erkl&auml;rt und erz&auml;hlt nicht nur, sondern zeigt uns auch wie ein Alphorn entsteht.<div class='url' style='display:none;'>/</div><div class='dom' style='display:none;'>rkmg.ch/</div><div class='aid' style='display:none;'>264</div><div class='bid' style='display:none;'>840</div><div class='usr' style='display:none;'>3</div>
Der Meister am Werk (Foto: Gerhard Wyser): Herr Bachmann erklärt und erzählt nicht nur, sondern zeigt uns auch wie ein Alphorn entsteht.
Bei strahlendem Sonnenschein ging es mit dem Car nach Eggiwil, zur Alphornmacherei der Familie Bachmann. Neben dem schönen Wetter und der wunderbaren Aussicht, konnte zudem ein leckeres Z'Vieri im Blapbach genossen werden.
Andrea Hopf
Guten Mutes startete der Car mit seinen Reisenden um die Mittagszeit in Muri. Ziel war Bachmann's Alphornmacherei in Eggiwil. Der Reisecar wollte nicht so recht in die ruhige Landschaft passen, was uns im Car jedoch nicht davon abhielt, die Aussicht zu geniessen.
Bei der Alphornmacherei angelangt, wurden wir sogleich begrüsst und in die Werkstatt geführt. Herr Bachmann selbst liess uns zuerst in die Geschichte eintauchen. Sein Schwiegervater stellte sein erstes Alphorn mit dreizehn Jahren her und war von da an nicht mehr davon abzubringen. Aus krumm gewachsenen Tannen werkelte er stundenlang an dem Holz, pröbelte, passte an und verfeinerte sein Handwerk über die Jahre. Wurden die ersten Hörner noch für 50.- verkauft, liegt der heutige Preis bei ca. 3500.-. Vieles hat sich in der Zeit verändert, wie uns Herr Bachmann sehr angenehm, informativ und interessant erzählt- einiges ist jedoch ähnlich geblieben. So stellt er noch heute fast das ganze Alphorn ohne Maschinen her und benutzt sogar noch Werkzeug von seinem Schwiegervater. Rund 80 Stunden benötigt er für die Herstellung. Nun hilft auch sein Sohn mit, so dass das Familienunternehmen weiter gehen kann. Bestellungen haben sie denn auch bereits für die kommenden zwei Jahre. Dies bei einer Anzahl von ca. 30 hergestellten Alphörnern pro Jahr. Zum Schluss konnten wir uns noch ein wenig umsehen und versuchen, ein Alphorn zu spielen.
Dann führte uns unsere Reise ins Restaurant Blapbach. Dort wurde uns leckere Hamme mit gemischtem Salat serviert und zum Dessert gabs sogar noch Meringue mit Sahne. Wohlgenährt konnten wir bei wunderschönem Wetter das Bergpanorama bestaunen und uns die Beine vertreten.
Anschliessend fuhren wir über den Schallenberg wieder Richtung Muri und konnten so den erlebnisreichen Tag ausklingen lassen.