Österliche Nachfreude

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Osterbasteln im Tannental: Ein Mädchen aus dem Tannental bim Malen
Was bleibt in unserer Erinnerung lange haften?
Wie wir Ostern feiern?
Wie wir die Zeit verbringen von Karfreitag bis Ostersonntag?
Kann es auch ein einfaches Osterbasteln sein, im Gemeinschaftsraum einer Asylantenunterkunft?
Lida Versteeg
Ich denke schon! So trafen am 27. März im Tannental auf Einladung der Leiterin der Kinderspielnachmittage, freiwillige Helferinnen, Grossmütter mit Enkelkindern und Kinder aus dem Tannental ein. Der Raum stand schon immer unter einem guten Stern. Deutschkurse, Tanzen, Kochen, Essen, Nähen, Frauenabende, Kinderspielnachmittage, Geburtstage und, und und....
Im Moment finden Kinderspielnachmittage wieder alle zwei Wochen, ausser in den Ferien, statt. Immer von 15.00 bis 17.00 Uhr.
An Weihnachten, Ostern und im Sommer gibt es Anlässe in grösserem Rahmen.
Alle, die sich angemeldet hatten, kamen schön rechtzeitig und so war es möglich, gemeinsam zu beginnen. Als Einstieg in das Geschehen leistete das Büchlein: “Das Ei“ von Dick Bruna gute Dienste. Das Büchlein ist von mir so oft verwendet worden, dass ich es mit Müh und Not zusammen halten konnte. Die Seiten drohten, das Büchlein zu verlassen! Die Darstellungen sind gekennzeichnet durch Grundformen: in diesem Fall rund und klare Linien. Die Farben Grün, Schwarz, Gelb, Blau und Rot sind klar erkennbar. Man muss dabei an die Gemälde von Piet Mondriaan denken. Seine Bilder wurden auf Verpackungen gedruckt.
Schöne Gemüsekörbchen, die sonst im Abfalleimer landen, wurden gesammelt. Therese Natsch half beim Eierkochen. Nach einer Stunde gab es viele fröhlich anmutende Osternestchen. Sehr gefreut habe ich mich über die Anwesenheit von Andrea Hopf. Ihre fröhliche und unkomplizierte Art veranlasste die Kinder, sie sofort in ihr Spiel mit einzubeziehen. Weil es zum z‘Vieri Probleme bei der Verteilung der Muffins gab, brachte sie sofort ein lustiges Zahlenspiel in die Runde und die Muffins konnten so gerecht verteilt werden. Es wurde nicht gestritten. Andrea macht ein Praktikum bei der Jugendarbeit der Reformierten Kirchgemeinde Muri-Gümligen. Gesellige zwei Stunden, die im Nu verflogen. Was bleibt: Österliche Nachfreude auf Österlicher Vorfreude.


Die Kinderspielnachmittage im Tannental unterstehen Anne- Claude Slongo, die bei der Reformierten Kirchgemeinde Muri-Gümligen als Migrationsbeauftragte angestellt ist.