Muribadwoche 2011 (Mo 8. bis Fr. 12 August)

(2011) Muribbadwoche  <span class="fotografFotoText">(Foto:&nbsp;Gerhard&nbsp;Wyser)</span><div class='url' style='display:none;'>/</div><div class='dom' style='display:none;'>rkmg.ch/</div><div class='aid' style='display:none;'>245</div><div class='bid' style='display:none;'>53</div><div class='usr' style='display:none;'>108</div>
(2011) Muribbadwoche (Foto: Gerhard Wyser)
„Ist doch für jedes Muri-Gümliger-Kind klar: Die Muribadwoche hat seinen festen Platz im Jahr. In der letzten Sommerferienwoche man fährt nicht mehr in die Ferien, sondern ins Muribad, weil es dort so immer so tolle Sachen gibt.“ Soweit die einhellige Meinung von einem Handvoll Kinder, die trotz strömendem Regen und Temperaturen um 15 Grad unter dem schützenden Zirkuszelt stehen, mit staubigem Gesicht und der Specksteinfeile in der einen Hand, in der anderen ein werdendes Speckstein-Bijoux.

Gerhard Wyser,
Solche Meinungen, auch schon in früheren Jahren gehört, spornen das Muribad-Woche-Team an, auch trotz spätherbstlichen Wetterprognosen die Sommerferienaktionswoche zu starten. Das vertraute Zirkuszelt als Blickfänger ist mit viel Muskelkraft (und einem kaputten Hammerstiel) bald aufgerichtet, die Kugelbahn „Sisyphos“ aufgestellt und bereit zum Spielen. Schon beim Aufstellen kommen die ersten erwartungsfrohen Kindergesichter und fragen nach den Specksteinen - selbstverständlich wird auch die Specksteinwerkstatt bereitgemacht.

Gegen die Kälte kann man sich wehren am HipHop-Workshop, welcher zwar auch immer wieder in den „Schärmen“ flüchten muss. Die klammen Finger beim „tonen und lätten“ bei nasskaltem Wetter wurden erspart, der Gestaltungsworkshop wurde auf Mittwoch und Freitag verschoben.

Bilder vom letzten Mal


Am Dienstag wurde die spiegelglatte Oberfläche der menschenleeren Schwimmbecken nur gerade von den mutigen Lebensretterinnen gestört, welche ihr Können aus dem Kurs „Jugendbrevet“ demonstrierten. Interessierte gab‘s viele (in Jacke und Faserpelz am Beckenrand), „Opfer“ zum Glück (?) nur wenige…
Der aufblasbare Kletterturm, welcher heuer die bewährte Gumpimatte ersetzt, wurde von Beginn weg in Beschlag genommen, die Spitze sogleich erklommen. Der Zugang zur Matte wurde aus Erfahrung in drei Altergruppen eingeteilt. So wusste jedes Kind, um welche Zeit es wieder für 20 Minuten auf die Matte durfte. Es liegt auf der Hand, ersichtlich auf den Fotos, dass die unterschiedlichen Alter nicht zusammen darauf sein konnten!

Auf den Mittwoch war wieder zunehmend wärmeres Wetter angekündigt, was dann auch am Nachmittag viele Leute ins Muribad brachte. Neben dem Grundangebot (Specksteinwerkstatt, Kugelbahn, Malen, Gumpimatte) wurden auch noch die zusätzlichen Angebote HipHopdance, Bauchtanz, tonen und lätten und das Spielbuffet rege benützt. Die Stimmung war durchwegs sehr zufrieden!

Die traditionelle Wasserolympiade am Donnerstag verdiente dieses Jahr ihren Namen: bei schönstem und warmen Wetter brauchte es nicht viel Überwindung, bei den Wasserposten ins Wasser zu gehen! Die Zweierteams kämpften um Sekunden und Punkte was das Zeugs hielt. Eine wahre Freude zum Zusehen! Neben den kleinen Preisen für die besten Teams gab’s für alle ein Glace.

Die Gumpi-Kletterturm war zeitweise total überfüllt, die kleinen wie die grösseren Kinder konnten sich so richtig austoben. Wo ist denn so etwas möglich ausser im Muribad? Ebenso das Malen auf (über-)grossen Papierbogen, wo mit den Pinseln „Actionpainting“ betrieben werden kann? Und die Kleckereien einfach wieder abgeduscht werden können? Oder die Ganz-Körper-Lehm-Erfahrung? Jaja, diese Aktionswoche im Muribad bietet viel. Organisiert, finanziert und betreut wird sie übrigens gemeinsam von der Jugendarbeit der Kirchgemeinde und der Fachstelle für Kinder- und Jugendfragen der Gemeinde, ein grosses Zeichen der guten Zusammenarbeit zwischen diesen beiden Organisationen. An dieser Stelle auch ein grosses Dankeschön dem Badmeister-Team, das sehr unterstützend wirkte.

Am Freitag dann konnten noch alle Kunstwerke aus Speckstein vollendet werden, oder sogar noch ein kleines Steinchen anfangen und vielleicht daheim noch vollenden? Viele Eltern bestätigten, dass das Specksteinschleifen daheim nicht ein so tolles Erlebnis ist wie hier an der Muribadwoche. Wenn gleichzeitig viele Kinder viel Geduld brauchen, dann fägt das einfach mehr!