BüX: Wochenende auf der Ritterburg

(2./3. M&auml;rz 2013) Fr&uuml;hlingswochenende auf der Ritterburg <span class="fotografFotoText">(Foto:&nbsp;Gerhard&nbsp;Wyser)</span>: Nein, nein, nicht auf dieser Ritterburg haben die B&uuml;XlerInnen &uuml;bernachtet... aber auf dem Weg dahin besuchten sie die Ruine Landskron.<div class='url' style='display:none;'>/</div><div class='dom' style='display:none;'>rkmg.ch/</div><div class='aid' style='display:none;'>288</div><div class='bid' style='display:none;'>732</div><div class='usr' style='display:none;'>108</div>
(2./3. März 2013) Frühlingswochenende auf der Ritterburg (Foto: Gerhard Wyser): Nein, nein, nicht auf dieser Ritterburg haben die BüXlerInnen übernachtet... aber auf dem Weg dahin besuchten sie die Ruine Landskron.
(2./3. März 2013) "Ich war schon hundert Mal in Frankreich und zurück..." erzählte ein BüXler sichtlich stolz, obwohl er vor diesem Tag noch nie dort war! Oder lauter Entelein, die platschend baden gingen. Und der Besuch eines Schlosses, auf dem niemand gerne übernachtet hätte, da ein Gefangener noch immer im Turm wohnte. Still staunende Kinder und Jugendliche in einem Kloster... das alles war möglich dank diesem BüX-Wochenende!
Gerhard Wyser
Aber alles schön der Reihe nach: Der graue Deckel und die unfreundliche Kälte begleitete die Schar mit 28 Kindern von Gümligen bis nach Basel und von dort weiter auf der längsten Tramlinie Europa's bis zur Station Flüh, welche hart an der französischen Grenze liegt. Aber diese Kälte war auch gerade das einzige Negative an diesem Wochenende, und bereits beim baldigen Aufstieg zur Ruine Landskron (F) war sie kein Thema mehr. Das PicNic in den Gemäuern der Ruine wurde umherrennend eingenommen, alle Winkel wollten entdeckt sein. Da gab es den Turm zu besteigen, und einige Schreie waren zu vernehmen, als der spärlich beleuchtete Turmgefangene hinter den Gittern entdeckt wurde.

Von der Landskron gings weiter der Grenze entlang. Das sogenannte Grenzschlängeln den unzähligen Grenzsteinen entlang erlaubte die eingangs erwähnten unzähligen Grenzübertritte nach Frankreich. Doch nach einigen Kilometern wandten sich die BüXlerInnen wieder definitv der Schweiz zu, vielleicht weil doch nicht alle französisch konnten? Die weit herum sichtbare Burg Rotberg konnte dann endlich nach einer "qualvollen" Wanderung von zwei Stunden (während den Wanderpausen wurden jeweils die schmerzenden Körperteile aufgezählt) erklommen werden. Dort erwartete die BüX-Schar nicht wie erwartet nasskaltes Gemäuer, nein, ein wohlig warmer Rittersaal, der einladend zum Spielen wirkte! Einigen war das aber zuviel Komfort, sie zogen draussen im Schnee "15er-lern" vor, ein spassiges Versteckspiel, das sogar den Autor ausser Atem brachte!

Nach dem Zimmerbezug - Burgfräulein und Ritter schön sittlich getrennt auf verschiedenen Etagen - gab's dann ein feines Spaghetti-Znacht, mit Salat an einer Zaubersauce, dessen Rezept der Koch der Ritterburg gemäss eigener Aussage nie preisgeben würde. Nach dem gemeinsamen Singen und den Gutenachtgeschichten in den Schlägen ging dann der Tag zu Ende, die Kälte und die Bewegung am Tage liess die Nachtruhe schon um 22 Uhr einkehren...

Dafür gings um so früher los, Elefantenherden übernachten auch auf der Ritterburg, auf jeden Fall benutzten diese auch das hölzerne Treppenhaus! Nach einem feinem Z'morge gings ans Entwirren der Schlacht - nein, nicht die Schlacht mit Lanzen und Rössern, sondern die der Kleider und St...socken, um danach noch eine Runde zu spielen. Die Entelein, die ins Wasser platschen, oder die Golddukaten, die auf den Tisch geklopft wurden, oder auch die zu entdeckenden Werwölfe... da muss man fast dabei gewesen sein, um dies alles zu begreiffen.

Der Mittagshalt war vor dem Kloster Mariastein, und die Sonne beglückte das bunte Grüppchen, das einfach nicht so recht in die vielen Sonntagspilger passen wollte. Aber das zügig-kalte Lüftchen trieb fast alle in den Souvenier-Shop, oder war es doch die Lust nach Schleckzeugs? Klar wollten alle BüXlerInnen noch die Gnadenkappelle und die Klosterkirche besichtigen. Der Legende nach stürzte ja ein Knabe beim Viehhüten über die Felswand und wurde von der Gottesmutter Maria aufgefangen und blieb unverletzt. Zum Dank für diese wundersame Rettung wurde das Kloster direkt darüber errichtet, und heute ist das Kloster Mariastein mit der darunterliegenden Gnadenkappelle der zweitwichtigste Pilgerort in der Schweiz (nach Einsiedeln). Ein grosses Kompliment an alle BüXlerInnen, die ganz ruhig und staunend alles besichtigten!

Nach einem kurzen Marsch zurück nach Flüh trat dann die ausschweifend fröhliche - wahrscheinlich leicht übermüdete - Schar wieder den Heimweg über Basel an.

Fotos vom Wochenende


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