BüX: Ranfttreffen, 17./18. Dezember 2011

(17./18. Dez. 2011) Ranfttreffen <span class="fotografFotoText">(Foto:&nbsp;Gerhard&nbsp;Wyser)</span>: Die Erlebnisnacht im Advent - eine unvergessliche Nacht mit einer Feier um 2h30 unter dem Sternenhimmel, f&uuml;r alle Jugendlichen (ab 15 Jahren) und jungen Erwachsenen.<div class='url' style='display:none;'>/</div><div class='dom' style='display:none;'>rkmg.ch/</div><div class='aid' style='display:none;'>290</div><div class='bid' style='display:none;'>44</div><div class='usr' style='display:none;'>108</div>
(17./18. Dez. 2011) Ranfttreffen (Foto: Gerhard Wyser): Die Erlebnisnacht im Advent - eine unvergessliche Nacht mit einer Feier um 2h30 unter dem Sternenhimmel, für alle Jugendlichen (ab 15 Jahren) und jungen Erwachsenen.
Ein frostige Nacht – aber warme Herzen. Zum ersten Mal hat Geri Wyser, der Jugendarbeiter der Kirchgemeinde Muri-Gümligen, im Rahmen
des BüX-Programms eine Nachtexkursion zum «Ranfttreffen» in Flühli OW angeboten. Vier
Jugendliche wagten es, diese aussergewöhnliche Nacht gemeinsam zu verbringen.
Gerhard Wyser,
Eine frostige, niederschlagsfreie Nacht war angesagt. Gemeinsam mit gegen tausend anderen Jugendlichen trafen sich die Muriger in der Innerschweiz rund um die Ranftschlucht bei Flühli OW. Vorbildlich ausstaffiert mit genügend warmen Kleidern standen sie pünktlich am Bahnhof um gemeinsam in diese Erlebnisnacht im Advent aufzubrechen. Schon in Bern gesellten sich andere aus der Region dazu und bereits im Zug nach Sarnen wurden schon eifrig Kontakte geknüpft. Heja, die Nacht sollte ja noch lange werden…
Immer zwölf Personen zogen nach einem genauen Plan miteinander los um an den Stationen unterwegs miteinander zu spielen und zu diskutieren. Das Thema vom diesjährigen Ranfttreffen war «I like, I dislike», angelehnt an das Sympathie-Mitteilungswerkzeug auf Facebook. Nach der ersten Gruppenrunde gings in die Nacht, Camping-Kerzen wiesen den Weg durch den frisch verschneiten Wald. Beim Gehen durch die Dunkelheit entspannen sich mehr oder weniger tiefgreifende Gespräche um die Unsicherheit im dunklen Wald zu überspielen.
Die zweite Station brachte eine Geschichte über Freundschaft und Enttäuschung, die Diskussion
danach war sehr anregend. Die Freunschaftspostkarten kommen irgendwann einmal an, wie die guten Wünsche für eine gelingende Freundschaft auch. Suppe mit Sandwiches und Tee gaben neue Lebensgeister um die Ateliers zu besuchen.
Bald ging es weiter durch die Nacht zum Flühli-Ranft. Vor dem Abstieg in die Schlucht wurden alle verfügbaren Kleidungsstücke angezogen, ist doch die folgende Feier unter freiem Himmel erfahrungsgemäss eine Kälte-Probe. Unzählige Fackeln erhellten die Landschaft. Chor
und Band rissen die Feiernden immer wieder aus der Kältestarre. Gebete und eigene Fürbitten wurden gelesen. Das weihnächtliche Rollenspiel zauberte diese besondere Stimmung «Ranfttreffen». Am Friedenslicht, das Jugendliche den weiten Weg aus der Geburtsgrotte von Bethlehem bis hierher gebracht hatten, wurde das Feuer entzündet. Von dort wurde es von Kerze zu Kerze weiter gegeben bis die ganze Ranftschlucht im Lichtermeer erstrahlte.
Nach einer Stärkung ging es auf die letzte Etappe zurück zum Ausgangsort in Sarnen. Die Stimmung war heiter und ausgelassen. Um fünf Uhr gabs Morgenbrot – mit der Wärme breitete sich die Müdigkeit dann doch unaufhaltsam aus. Im Zug nach Luzern wurde noch diskutiert, die Fahrt von Luzern nach Bern wurde mehrheitlich verschlafen … . Äusserlich zwar bitterkalt, doch innerlich gewärmt bleiben viele Erinnerungen und die Vorfreude aufs Ranfttreffen 2012

Bilder vom Ranfttreffen