Mitwirkung von Myria Poffet (Chantemoiselle) im Gottesdienst in Muri , 28. Januar, 10.00h

Mayria Poffet (&laquo;Chantemoiselle&raquo;) <span class="fotografFotoText">(Foto:&nbsp;Christoph&nbsp;Knoch)</span><div class='url' style='display:none;'>/</div><div class='dom' style='display:none;'>rkmg.ch/</div><div class='aid' style='display:none;'>85</div><div class='bid' style='display:none;'>481</div><div class='usr' style='display:none;'>3</div>
Mayria Poffet («Chantemoiselle») (Foto: Christoph Knoch)
Vom Finden der eigenen Sprache im Schreiben von Liedern und Predigten – sich leiten lassen von vertrauten Klängen, sprachlichen und klanglichen, und Heimat finden.
Barbara Schmutz
Man spricht so wenig im Vergleich zu der Zeit, in der man denkt. Es vergeht manchmal ein ganzer Tag ohne ein einziges Wort gesprochen zu haben. Man schaut zum Horizont, blättert in Fotoalbums und spaziert den Wänden entlang, die in einen tiefen inneren Monolog eingetaucht sind. Man streift sie mit den Fingerspitzen. Schaut zum Fenster hinaus und hört Klänge. Liest im Tagebuch dieses geduldigen Bilder-, Gefühle- und Erinnerungenskauens und sucht dafür eine Sprache. Flüchtig scheint sie und unübersetzbar.

Im Gottesdienst redet eine viel – und viele lassen sich ansprechen.
Im Gottesdienst singt eine allein und sucht sich die Sprache für ihre Bilder, Gefühle und Erinnerungen – und viele sind berührt.

Seit 100 Jahren wird am letzten Sonntag im Januar der Kirchensonntag gefeiert. Viele Menschen haben in diesen Jahren geredet. Solche, die sonst in einer Kirche nicht reden.
Begabte, Begeisterte bewegten die Anwesenden, das Publikum mit Worten, Erinnerungen und verführten es mit Klängen.

Erinnerungen, Begegnungen prägen unser Leben - dazu gehört das Anfangen und Aufhören.
Susanne Meier, bisherige Sigristin von Muri hört auf und Susanne Pelozzi, neue Sigristin von Muri, beginnt.