BüX: Mineralien-Berg-Wochenende

(11./12. Sept. 2010) Bergwochenende <span class="fotografFotoText">(Foto:&nbsp;Gerhard&nbsp;Wyser)</span>: Unter Anleitung von Fachleuten vom MineralienFreundeBern (mfbe.ch) wurde eifrig nach Kirstallen gesucht.<div class='url' style='display:none;'>/</div><div class='dom' style='display:none;'>rkmg.ch/</div><div class='aid' style='display:none;'>288</div><div class='bid' style='display:none;'>612</div><div class='usr' style='display:none;'>108</div>
(11./12. Sept. 2010) Bergwochenende (Foto: Gerhard Wyser): Unter Anleitung von Fachleuten vom MineralienFreundeBern (mfbe.ch) wurde eifrig nach Kirstallen gesucht.
(11./12. Sept. 2010) Das war ein Hammer-Wochenende! Absolut geniale BüXlerinnen und BüXler, die wie Gemsen rund um die Engstligenalp unterwegs waren, schönstes Herbstwetter und Strahler, die uns kiloweise Steine heimbrnigen liessen… doch alles der Reihe nach!


Gerhard Wyser
Die Hinfahrt zur Talstation der Gondelbahn Engstligenalp verlief problemlos, BüXler sind es ja gewohnt, mit dem Zug unterwegs zu sein. Einzig die nötige (da kein Zug bis Adelboden fährt) Busfahrt von Frutigen nach „unter dem Birg“ bereitete Einigen ein mulmiges Gefühl.

Und kurz darauf waren wir bereits im steilen Aufstieg (zu Fuss, nicht mit der Gondel!) in Richtung „Hintere Engstligen“. Mit dem Wissen darum, dass nach einem zweistündigen steilen Aufstieg eine wunderbare Alp mit Zeit zum Verweilen wartete. An einigen abschüssigen Stellen spannten wir ein „psychologisches Seil“, damit sich die Kinder daran festhalten konnten. Und mit der sprichwörtlichen BüXler-Disziplin meisterten wir diese Stellen bravurös! Und auch die wenigen typischen Kindereinwände („I mah nümme, isch’s noh wiit!“ lösten sich innert kürzester Zeit in Luft auf, resp. verflossen im Stein- und Wasserspiel auf der Hinteren Engstigenalp.
Nach mehreren Stunden machten wir uns dann auf Richtung Berghotel Engstligenalp, wo wir die zwei Massenlager bezogen. Später machte dann das reichhaltige und einladende Salatbuffet solchen Appetit, dass die anschliessenden Spagetti, ja sogar das Schoggimousse verschmäht wurde! Auch die Nachtruhe, resp. deren Durchsetzung machte dem Leitungsteam keine Probleme, die Augen fielen den meisten wie schwere Steine zu…

Nach einem reichhaltigen Morgenessen-Buffet wurden wir an der Bergstation der Gondelbahn bereits schon erwartet von den vier Fachpersonen des Vereins Mineralien- und Fossilienfreunde Bern (MFBE). Nach der Einteilung in zwei Gruppen wurde die erste Gruppe ausgerüstet mit Werkzeug und Schutzbrille. Währenddem die zweite Gruppe am Fusse des Tschingellochtighore die Zeit am Bach spielend verbrachte und dabei auch schon das Picnic verspeiste, stieg die erste Gruppe hoch ins Suchgebiet. Angeleitet von Kennerinnen und Kennern wurde nun gemeisselt und gegraben, aber auch ganz einfach an der Oberfäche gefunden. Es erstaunte, wie einfach solche wunderschöne Calzite und Quarze gefunden werden können!

Um die Mittagszeit wechselten dann die zwei Gruppen ihre Standorte. Aber keine Angst, auch die zweite Gruppe wurde für ihre Suchereien reich belohnt. Es ist also nicht so, dass nur die ersten Etwas finden, es kann ebenso gerade umgekehrt sein. Einigen Fundstücken würde ein Schliff an der Diamanten-Schleifscheibe gut stehen. Die Fachleute luden somit alle Kinder ein, die ihren Stein noch bearbeiten möchten, sich bei ihnen zu melden.
Also, liebe BüXler, falls ihr eure Fundstücke noch verschönern wollt, meldet euch per Internet bei ihnen (www.mfbe.ch) oder direkt per e-mail an die jugendgruppe@mfbe.ch. An dieser Stelle ein ganz herzliches Dankeschön den vier Fachleuten des MFBE!

Die Rückreise verlief grundsätzlich programmgemäss (jaja…, es hatte da noch ein paar andere Benützer des öffentlichen Verkehrs unterwegs…). Und ja, auf der Engstligenalp beim Warten auf die Gondelbahn spürten wir die ersten Regentropfen, auf dem Weg nach Frutigen regnete es dann richtig (siehe zweitletztes Foto)! Zum Schluss möchte ich den zwei Begleitern Jonas und Andreas – ohne die Renata und ich dieses Wochenende nicht durchführen hätten können - auch noch ein grosses Merci ausrichten.

Fotos vom Mineralien-Berg-Wochenende

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