BüX: Tropenhaus Frutigen, 09.03.2011

(9. M&auml;rz 2011) Tropenhaus Frutigen <span class="fotografFotoText">(Foto:&nbsp;Gerhard&nbsp;Wyser)</span>: Ein Ausflug in die Tropen? Ja, gefunden in Frutigen. Dort wird mit dem warmen Abwasser vom L&ouml;tschbergbasistunnel <div class='url' style='display:none;'>/</div><div class='dom' style='display:none;'>rkmg.ch/</div><div class='aid' style='display:none;'>288</div><div class='bid' style='display:none;'>468</div><div class='usr' style='display:none;'>108</div>
(9. März 2011) Tropenhaus Frutigen (Foto: Gerhard Wyser): Ein Ausflug in die Tropen? Ja, gefunden in Frutigen. Dort wird mit dem warmen Abwasser vom Lötschbergbasistunnel
Das relativ junge Tropenhaus in Frutigen weckte viele Bilder bei den Kindern, auf jeden Fall wollten viele mit. Mit 25 Kindern starteten wir also unsere Reise bei schönstem Frühlingswetter. Wir besammelten uns bereits kurz nach 12 Uhr, da wir eine einstündige Reise vor uns hatten. Aber kein Problem, viele durften ihre Schulstunden ein bisschen früher verlassen, um zum Treffpunkt zu kommen. Und das PicNic im Zug ist auch schon was besonderes…
Das Tropenhaus steht in Frutigen, da es mit dem Lötschberg - Basistunnel zu tun hat: Aus dem Berginnern wird ständig (100 Liter pro Sekunde) 20 Grad warmes Wasser aus dem Berg geleitet. Dieses warme Wasser direkt in den Fluss Kander geleitet würde die Fauna und Flora im Kandertal empfindlich stören, namentlich die Bergforelle würde verschwinden. Also suchte man schon während dem Tunnelbau Ideen, was mit dem warmen Wasser gemacht werden könnte. Ein Stör-Zucht mit Kaviarproduktion konnte aufgezogen werden, mit der Abwärme wird nun noch ein Gewächshaus beheizt. Daraus entstand das Tropenhaus, wo tropische Früchte wie Bananen und Papayas in voralpinem Klima reifen und ein vorzüglicher Speisefisch, eben der Stör, gezüchtet wird. Zur allgemeinen Information über das Tropenhaus werden noch Wechselausstellungen angeboten, momentan „Warum ist die Erde warm?“

Die BüXlerinnen und BüXler durften sich frei auf der Rundtour durchs Tropenhaus bewegen: Von der Info-Ausstellung über den Aussenbereich bis ins Gewächshaus, wo es schwül-heiss war, konnten sie nach eigenem Gusto verweilen. Zum z’Vieri verliessen wir kurz das Tropenhaus, um an der Kander ein bisschen alpine Frühlingssonne zu geniessen.

Schon bald ging die Reise wieder zurück, langweilig wurde es nie, da wir in Spiez und Thun jeweils umsteigen mussten.

Donnerstag, 10. März 2011, Gerhard Wyser-Thut



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