BüX: Biberspuren-Suche, 8.12.10

(8. Dez. 2010) Biberspuren-Suche <span class="fotografFotoText">(Foto:&nbsp;Gerhard&nbsp;Wyser)</span><div class='url' style='display:none;'>/</div><div class='dom' style='display:none;'>rkmg.ch/</div><div class='aid' style='display:none;'>288</div><div class='bid' style='display:none;'>460</div><div class='usr' style='display:none;'>108</div>
(8. Dez. 2010) Biberspuren-Suche (Foto: Gerhard Wyser)
Die schön weisse Winterlandschaft war in den letzten Tagen Opfer eines Wärmeeinbruchs mit viel Regen geworden. Klar war deshalb, dass wir beim Biberspuren-Suchen nasse Füsse im Schnee-Sumpf bekommen würden. Doch trotz den garstigen Wetterbedingungen kamen die angekündigten 12 BüXlerInnen pünktlich zum Treffpunkt.
Nach kurzer Velotour nach Allmendigen und anschliessendem Spaziergang kamen wir in die Märchligen-Au. Dort erklärte uns der Biberkenner Stephan Zürcher viel Wissenswertes über die Nager. Zum Beispiel, dass bei einem Biber auf einem Quadratcentimeter Haut 25‘000 Haare wachsen oder dass der Biber seinen Schwanz, die Kelle, braucht zum Alarmschlagen. Viele Fragen wurden gestellt und beantwortet.

Der Biber war in der Schweiz seit über 200 Jahren ausgestorben. Die heutige Biberpopulation hier im Aaretal kam durch ein Hochwasser zustande: Im Jahre 1999 wurde das Gehege der Biber im Dählhölzli überschwemmt, und die Biber nutzten die Gelegenheit zum AusBüxen! Mittlerweile haben sich mehrere Familien von Interlaken bis zum Neuenburgersee niedergelassen, trotz dem ist der Biber immer noch gefährdet und darum geschützt.

Nach den Erklärungen suchten wir im Gelände nach den Biberspuren, und siehe da: wer mit offenen Augen spaziert, der sieht überall Biberspuren. Je heller die Nagespuren, desto frischer. Mit dem vorhin erworbenen Wissen entdeckten wir auch Ein- und Ausstiege aus dem Wasser, Fäll- und Fressplätze, und natürlich auch die beiden Biberbauten!

Es begleiteten uns neben den vielen Regentropfen auch noch ein paar Sonnenstrahlen. Die feuchte Kälte beschlich uns langsam von unten, es war am Schluss niemand unglücklich über den steilen Aufstieg gegen Allmendingen, der uns wieder warm gab!

Donnerstag, 9. Dezember 2010, Gerhard Wyser-Thut



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