Herzlich willkommen

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Christian Münch heisst unser neuer Pfarrer. Damit wir ihn alle besser kennenlernen, haben wir ihm 25 Fragen gestellt.
Was ist Ihr Lebensmotto?
"Habe Ehrfurcht vor dem Leben, schütze es, so gut du kannst. Sei es Mensch, ob Tier, ob Pflanze – all das liegt in deiner Hand" (frei nach Albert Schweitzer).

Welche Hobbys haben Sie?
Klavierspielen, Bergwandern, Fussballspielen, Fotografieren und Lesen.

An welchen Dingen hängen Sie besonders?
Ich hänge nicht so sehr an Dingen als vielmehr an Menschen, vor allem meiner Familie. Als Erinnerungsstücke mag ich besonders Fotos, Briefe und andere Texte.

Welches ist Ihr Lieblingsplatz in der Natur?
Das wildromantische Gasterntal – ein Kraftort und Naturparadies, wo Frauenschuhe blühen und Bartgeier und Steinbock einander "gute Nacht" sagen.

Welchen Duft mögen Sie besonders – und wieso?
Den Duft nach Harz und Wald, er erfrischt und entspannt mich.

Ihr letztes Ferienziel?
Der südliche Schwarzwald mit Wanderungen entlang des Titi- und Schluchsees sowie einem Besuch des "Schwarzwälder Doms" in St. Blasien.

Welches Buch liegt auf Ihrem Nachttisch?
Aus aktuellem Anlass: Tolstoj, Rede gegen den Krieg.

Welche Erfahrung hat Ihr Leben verändert?
Eine Reise ins "Heilige Land", die mich mit meiner Frau zusammenbrachte.

Was mögen Sie an Ihrer Frau am meisten?
Dass sie mit mir und unserer Tochter durch dick und dünn geht.

In welcher Sportart sind Sie gut?
Ich spiele zwar nicht besonders gut, dafür aber gerne Fussball. Bis heute gehe ich wöchentlich ins Training.

Was fehlt nie in Ihrem Kühlschrank?
Scharfer Ingwersaft, um mich wachzuhalten.

Was ist Ihr Schlüssel zum «glücklich sein»?
Glücklich ist, wer sich von seinem Herzen bestimmen lässt und andere glücklich macht.

Welche Zeitung oder Zeitschrift lesen Sie gerne?
Ich lese täglich den "Bund", wöchentlich den "Spiegel" und monatlich das "bref", in dessen letzter Ausgabe übrigens ein Interview mit mir erschien.

Was tragen Sie immer mit sich herum?
Meine Timbuk2-Tasche und meine Fotokamera.

Welche Musik hören Sie gerne?
Seit meiner Jugend immer wieder Bob Dylan, Grateful Dead und klassische Musik von Scarlatti bis Schostakowitsch.

Was ist Ihre liebste Kindheitserinnerung?
Die Aufführung eines selbstkomponierten Musikstücks, das ich zusammen mit meinen Geschwistern an Weihnachten im Familienkreis vorspielte.

Was war der grösste Mist, den Sie als Jugendlicher gebaut haben?
Wie lautet doch ein Spruch: "Irren ist menschlich, aber wenn man richtig Mist bauen will, braucht man einen Computer." – Als Jugendlicher hatte ich noch keinen Computer.

Was möchten Sie in der Welt gerne verändern?
Gerne möchte ich dazu beitragen, dass die Welt gerechter, friedlicher und nachhaltiger wird. Das ist auch ein zentrales Anliegen der Kirchen.

Was mögen Sie an Ihren Mitmenschen?
Besonders schätze ich, wenn sie einander mit Offenheit und Respekt begegnen und Verantwortung für die Nächsten, für die Gemeinschaft und für die Bewahrung der Schöpfung übernehmen.

Haben Sie schlechte Angewohnheiten?
Ja. Zum Beispiel lasse ich mich gerne ablenken und erledige die Sachen zwar fristgerecht, aber manchmal auf den letzten Drücker.

Wer ist Ihr bester Freund – und wieso?
Mein bester Freund ist derjenige, der das Beste in mir hervorbringt, mir aber auch meine Fehler vorhält.

Was ist das Beste an Ihrem Beruf?
Dass ich mit vielen ganz unterschiedlichen Menschen aller Altersklassen in Kontakt komme und mit ihnen über Lebens- und Glaubensfragen reden darf.

Glauben Sie an Gott?
Ja, ich glaube an Gott, den ich als Geist, als Liebe, als Ursprung von allem verstehe.

Wenn Sie nicht Pfarrer wären, in welchem Beruf würden Sie arbeiten?
Vielleicht im Beruf, den ich früher ausgeübt habe: als Gymnasiallehrer.

Was mögen Sie an Muri-Gümligen gerne?
Zunächst die gute Lage in der Nähe zu meinem Wohn- und Heimatort Bern sowie zum angrenzenden Naherholungsgebiet, die Sicht auf die Berge und die Nähe zur Aare. Darüber hinaus bin ich gespannt, was es in Muri-Gümligen noch alles zu entdecken gibt. Ich freue mich darauf.