Konflager Au Vallon

(16.04.2012) Konflager <span class="fotografFotoText">(Foto:&nbsp;Gerhard&nbsp;Wyser)</span>: Outdoor Fondue, au Vallon, Ligni&egrave;res (NE)<div class='url' style='display:none;'>/</div><div class='dom' style='display:none;'>rkmg.ch/</div><div class='aid' style='display:none;'>290</div><div class='bid' style='display:none;'>309</div><div class='usr' style='display:none;'>108</div>
(16.04.2012) Konflager (Foto: Gerhard Wyser): Outdoor Fondue, au Vallon, Lignières (NE)
Am 16. April machten sich 13 Konfirmandinnen und Konfirmanden auf, um in Au Vallon ihr fünftägiges Konfirmandenlager zu starten. Auf die Klasse von Franziska Bracher
wartete ein spannendes Programm mit dem Thema "Liebe".
Es wurde viel zum Thema erarbeitet und auch das Outdoorprogramm kam trotz launischem Aprilwetter nicht zu kurz.
Angefangen hat unser Konflager am Montagmorgen im Bähnli. Wir fuhren dann mit dem Zug nach Saint-Blaise und von dort aus nach au Vallon. Wir sassen dann in einen Kreis und besprachen die mitgebrachten Gedanken und Gedichte zum Thema Liebe. Weil der Wetterbericht sagte, dass es am Abend nicht Regnen würde gingen wir auf einen Hügel in der Nähe um Fondue auf dem Feuer zu essen. Es war bitterkalt.
Später ging jeder alleine durch den Wald nach Hause, damit wir nachdenken konnten. Im Haus mussten wir uns ersteinmal aufwärmen. Dann haben wir uns noch den ersten Teil des Films "Tatsächlich... Liebe" angeschaut. Es war ein sehr spannender Tag.
(Rosie)

Am Montagabend gab es ein Fondue zum z`Nacht. Doch es war nicht ein "0815" Abendessen. Zuerst wanderten wir in den Wald, um ein Feuer zu entfachen. Nach einiger Zeit hatten wir eine schöne Glut. Also konnte das Fondueessen beginnen. Mit Ästen spiessten wir das Brot auf und tunkten es in den Käse. Am Anfang war es nicht schlecht. Doch gegen den Schluss war der Käse etwas angebraten. Ich habe lieber Fondue im Haus mit einem Rechaud.
(Moritz)

Am Dienstagmorgen, nach dem z`Morge schauten wir den Film "Tatsächlich... Liebe" fertig. Der Film war über viele verschiedene Liebesgeschichten, also passend zum Thema unserer Konfirmation. Danach packten wir uns ein z`Mittag ein und fuhren mit dem Bus zum "chemin spirituelle". Auf diesem Weg gab es zehn spirituelle Punkte und man musste vom einen zum anderen wandern. Bei jedem Posten gab es einen Spruch. Zwischen dem siebten und achten Posten machten wir eine Pause und brätelten. Nachdem ein Bauer uns etwas über seinen Hof erzählt hat, gingen wir mit dem Bus in die Altstadt von Neuenburg. Dort hatten wir dann Freizeit und konnten an den See gehen oder einkaufen. Am Abend wollten wir dann den SCB-Match schauen, aber es ging leider nicht.
(Nadia)

Stille, nichts als Stille. Für uns unvorstellbar...
In unserem Konflager bekamen wir am Mittwoch Besuch von einem gehörlosen Ehepaar. Ich konnte mir zuerst gar nicht vorstellen, wie gehörlose Menschen leben können, dass sie mit der Gebärdensprache und "Lippenlesen" alles verstehen können und auch wir sie verstehen können.
Die Beiden betraten den Raum, es war zuerst Stille im Raum und alle waren sehr gespannt.
Sie fingen an, aus ihrem Leben zu erzählen.
(Fabienne)

"Psssst ruhig si!!" Diesen Spruch hörten wir am Mittwoch beim Mandala ausfärben oft. Wir mussten ohne etwas zu sagen, die verschiedenen Formen ausfärben. Mit dieser Übung, versuchten wir unseren inneren Frieden zu finden. Still war es auch vorher. Zwei Gehörlose kamen nämlich zu uns und erzählten nur mit Handzeichen aus ihrem Leben. In unserer Freizeit sind ein paar von uns, ins naheliegende Dorf Lignières gewandert. Am Abend, nach dem Essen, schauten wir den Film "Jenseits der stille" in dem es über ein gehörloses Ehepaar und dessen Familie ging.
Später im Bett hofften wir, dass der nächste Tag genauso interessant und spannend wird.
(Nicolas)