Abendmahl – Ritual in unserer Konfirmationsvorbereitungszeit.

Orgnana 2012 <span class="fotografFotoText">(Foto:&nbsp;Christoph&nbsp;Knoch)</span><div class='url' style='display:none;'>/</div><div class='dom' style='display:none;'>rkmg.ch/</div><div class='aid' style='display:none;'>68</div><div class='bid' style='display:none;'>301</div><div class='usr' style='display:none;'>3</div>
Orgnana 2012 (Foto: Christoph Knoch)
In den Frühlingsferien fand das Konfirmandenlager mit Ella de Groot in Orgnana statt.
Lukas, Kiana, Moritz, Patrick, Valerie, Tanja, Reto, Allessandra, Alina.
In der vierten Klasse haben wir das erste Mal mit den Eltern in einem Gottesdienst Abendmahl gefeiert. Wir wissen nicht mehr, warum wir es gefeiert haben. Nur, dass wir Brot und Traubensaft geteilt haben.
In der Woche vor Karfreitag dieses Jahres haben wir im Hinblick auf den Fernsehgottesdienst das Austeilen des Abendmahls zwei Mal geübt. Das war fremd und es war für uns nicht «richtig», denn es war nicht feierlich und wir empfanden nichts dabei. Wir verstanden zuerst auch nicht, warum wir es am Karfreitag am Morgen feiern, da es doch Abendmahl heisst. Doch dann erfuhren wir, dass der Abend gemeint wird, an dem Jesus das letzte Mal vor seinem Tod mit seinen Freunden das Passamahl gefeiert hat. Als wir es am Freitag im Gottesdienst der Gemeinde austeilen konnten, stimmte es für uns.

Im Lager haben wir das Abendmahl morgens früh beim Sonnenaufgang gefeiert.
Am Anfang war es noch Dunkel. Da war man mehr bei sich und seinen eigenen Gedanken. Als es hell wurde, sahen wir unser Gegenüber und wir spürten: ich bin nicht allein. Nicht allein mit meinen Sorgen und Ängsten, mit meinen Traurigkeiten, nicht allein im Leben. So haben wir geteilt, was wir zum Leben brauchen: essen und trinken, die Gaben der Natur. Aber auch Gemeinschaft und Liebe. Wir haben einander gute Wünsche für das Leben zugesagt. Wir fanden es schöner und besser, das Leben zu feiern und einander das Gute zu wünschen, als den Tod Jesu zu feiern.

Nach diesen Erfahrungen möchten wir auch an unserer Konfirmation das Abendmahl verteilen, denn es ist für uns ein feierliches Ritual, das das Teilen und die Gemeinschaft in den Vordergrund stellt. Wir möchten das Leben und die Lebensfreude teilen und damit Nähe und Verbundenheit zum Ausdruck bringen.

Lukas, Kiana, Moritz, Patrick, Valerie, Tanja, Reto, Allessandra, Alina.
Konf-Klasse 2012 Ella de Groot
19.04.2012
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