AbendmahlDaheim - neue Formen an Karfreitag und Ostern

Corona zwingt, neue Wege zu gehen. Die virtuellen Gottesdienst werden zwar gut beachtet, aber die Sehnsucht, sich wieder in den beiden Kirchen zu Predigt und Gebet treffen zu dürfen, ist gross. Karfreitag und Ostern wurden nun vor Ort gefeiert - aber mit einem «AbendmahlDaheim», indem alle Brot, Wein und Osterei mit auf den Heimweg bekamen.
Nach 40 Tagen: Ostern! <span class="fotografFotoText">(Foto:&nbsp;Christoph&nbsp;Knoch)</span><div class='url' style='display:none;'>/</div><div class='dom' style='display:none;'>rkmg.ch/</div><div class='aid' style='display:none;'>865</div><div class='bid' style='display:none;'>10659</div><div class='usr' style='display:none;'>3</div>

Die Idee eines «Abendmahls-to-go» stiess bei auf grossen Anklang: «wir möchten uns herzlich bedanken. Es war ein schönes Gefühl, trotz befohlenem Abstand, Verbundenheit zu spüren. Das Mit-nach-hause-Paket ... verlängerte das Erlebnis in der Kirche Gümligen.» Eine kritische Stimme war enttäuscht, dass der Glaube des Pfarrteams wohl «zu klein sei, um auf die Kraft des Abendmahls» zu vertrauen. Es sei doch kein Problem, Brot und Becher zu teilen. Natürlich existiert ein kirchliches «Abendmahls-Schutz-Konzept», doch dem Pfarrteam ist es wichtig, einerseits der Gesundheit der Menschen Rechnung zu tragen und andererseits neue Formen zu entwickeln.

AbendmahlDaheim <span class="fotografFotoText">(Foto:&nbsp;Christoph&nbsp;Knoch)</span><div class='url' style='display:none;'>/</div><div class='dom' style='display:none;'>rkmg.ch/</div><div class='aid' style='display:none;'>865</div><div class='bid' style='display:none;'>10666</div><div class='usr' style='display:none;'>3</div>
Vielfach wurden solche Grüsse auf den Weg an anderen Orten schon ausprobiert; auch mit dem Abendmahl. Vor einem Jahr hat die jüdische Gemeinde allen (!) Gemeindegliedern während der Pandemiezeit die besonderen Speisen für Pessach nach Hause gebracht. Eine Idee, die eine grosse Kirchgemeinde überfordert. Als kleines Zeichen an Karfreitag und Ostern aber haben diese Säckchen ihr Ziel erreicht.




G&uuml;mligen: Karfreitag <span class="fotografFotoText">(Foto:&nbsp;No&euml;mi&nbsp;Knoch)</span><div class='url' style='display:none;'>/</div><div class='dom' style='display:none;'>rkmg.ch/</div><div class='aid' style='display:none;'>864</div><div class='bid' style='display:none;'>10667</div><div class='usr' style='display:none;'>3</div>

«So stell ich mir Gottesdienst vor»
… war eine weitere Rückmeldung nach dem Gottesdienst überschrieben: «gehaltvolle Predigt, in der ich Neues lerne und zum Nachdenken angeregt werde, in der ich Musik geniessen darf, die meine Gedanken schweifen lässt. Und dies alles verständlich und von Herzen.»
«Danke, dass wir uns wieder in der Kirche treffen durften», waren häufige Rückmeldungen - am Ausgang oder per mail. Den Musikerinnen Noe Ito, Jacques Pasquier und Otto Widmer gebührt der Dank wie den Sigristinnen von Muri und Gümligen, die Brigitte Frey und Christoph Knoch tatkräftig unterstützt haben. Im Karfreitagsgottesdienst in Gümligen haben Adrienne Hilty und Peter Schibli die Lesungen vorgetragen.

Muri: Brigitte Frey entz&uuml;ndet die Osterkerze  <span class="fotografFotoText">(Foto:&nbsp;Christoph&nbsp;Knoch)</span><div class='url' style='display:none;'>/</div><div class='dom' style='display:none;'>rkmg.ch/</div><div class='aid' style='display:none;'>865</div><div class='bid' style='display:none;'>10668</div><div class='usr' style='display:none;'>3</div>
#GottesdienstDaheim
Karfreitag und Ostern lassen sich übrigens auch «daheim» weiterhin hören oder sehen: www.rkmg.ch/podcast listet alle Beiträge des Pfarrteams auf.