Muri: Vom Pfarrhaus zum Begegnungsort

Pfarrhus Muri (Foto: Christoph Knoch)
Das Pfarrhaus Muri wird seit Jahren nicht mehr als Wohnhaus verwendet. Im Obergeschoss haben seither Pfarrpersonen und Sozialdiakonische Mitarbeitende ihre Arbeitsplätze. Jetzt soll noch ein Begegnungsort mit Café und Co-Working-Space dazukommen. Der Wunsch nach einem für die Bevölkerung offenen Begegnungsort ist seit der Umnutzung wieder aktuell.
Der Kirchgemeinderat hat eine Arbeitsgruppe beauftragt, Projektvorschläge auszuarbeiten, wie das alte Pfarrhaus in diesem Sinne genutzt werden kann. Er hat sich für ein Vorhaben ausgesprochen, welches einen Begegnungsort mit Café und Co-working Space vorsieht.

Damit werden mehrere Ziele erreicht:
• Wir schaffen einen niederschwelligen Ort der Gastfreundschaft und nehmen ein gesellschaftliches Bedürfnis nach Arbeiten vor Ort und in Gemeinschaft auf.
• Wir positionieren uns damit als relevante Kirche für möglichst viele Menschen, welche wir mit herkömmlichen Angeboten kaum mehr zu erreichen vermögen.

Sanierungsbedarf ist unbestritten:
Im Zuge der Umnutzung sollen dringende Unterhalts- und Sanierungsarbeiten aus-geführt werden. So muss das Erdgeschoss des Pfarrhauses für Menschen mit eingeschränkter Mobilität hindernisfrei gestaltet werden. Zudem werden die beiden nicht mehr verwendeten Öltanks entfernt (eine immer wieder aufgeschobene Altlast), im Heizungsraum eine Sandsteinmauer saniert und elektrische Installationen erneuert. Hinzu kommen Unterhaltsarbeiten an Küche, Korridor und Veranda, die ungeachtet des geplanten Begegnungsorts der Werterhaltung des Gebäudes dienen.

An der Kirchgemeindeversammlung wird das Projekt vorgestellt, über die zugrundeliegenden Überlegungen informiert und ein entsprechender Verpflichtungskredit beantragt.
MANUEL PERUCCHI